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Dienstag, 29. November 2016

Weihnachtsengel - mit Anleitung!

Am Sonntag war der erste Advent. Habt ihr schon ordentlich dekoriert?
Falls ihr noch "nachrüsten" wollt, habe ich hier noch eine schöne Idee für niedliche Weihnachtsengel.




 Material für einen Engel: 
1 Blumentöpfchen (Durchm. unten ca 4.5 cm)
4 kleine Holzkugeln (ca 18 mm, ich habe halbgebohrte genommen) für die Füße und Hände
1 große Holzkugel (ca 30 mm, durchgebohrt) für den Kopf
dicke Schnur oder Paketkordel
Zahnstocher
Leim
Fineliner / Filzstift
gelben Moosgummi
Acryl- oder Plakafarbe (ich habe rot und cremeweiß verwendet)
Pinsel
Schere
Bleistift


Die Blumentöpfchen habe ich zuerst mit der Farbe angemalt.

Nach dem Trocken habe ich lustige Gesichter auf die großen Holzkugeln gemalt. Sehen die Engelgesichter nicht schon süß aus?

Aus der Paketschnur scheidest du pro Engel
- ein langes Stück - 35 cm - für den Aufhänger
- ein Stück - 30 cm - für die Beine
- ein Stück - 19 cm - für die Arme.
Ich habe gleich 12 Engel gebastelt, da kommt einiges zusammen 😀








Das Stück Schnur für den Aufhänger legst du erst einmal beiseite. Wenn du halbgebohrte Kugeln verwednest, machst du jeweils einen Knoten an die Enden der Arm- und Beinschnüre.

In das Loch der kleinen Holzperlen gibst du nun einen Tropfen Kleber. Dann stopfst du die verknoteten Ende der Arm- und Beinschnüre jeweils in eine Kugel.
Wenn du durchgebohrte Kugeln für die Hände und Füße verwendest, ziehst du einfach die Kordel durch die Perle und machst dann den Knoten, damit die Kugel nicht mehr von der Schnur rutscht.

Brich einen Zahnstocher in der Mitte durch und knote die Beinschnur so um den Zahnstocher, dass der Knoten mittig in der Schnur sitzt. Sonst hat der Engel am Ende unterschiedlich lange Beine 😊
Um den Knoten mit dem Zahnstocher knotest du dann die Aufhängerschnur. Dann fädelst du die Aufhängeschnur durch das Loch im Blumentopf. Der Zahnstocher zusammen mit den Knoten muss so dick sein, dass er nicht durch das Loch nach oben rutschen kann.

 Jetzt fädelst du den Kopf auf die Aufhängeschnur (noch nicht verknoten!). Die Armschnur knotest du zwischen Blumentopf und Kopfperle fest, so dass die Arme gleich lang sind.


(Hinweis - ich habe für die Fotos die Hand- und Fußperlen erst am Schluss angebracht. Das ist aber ziemlich umständlich, deshalb sieht die Anleitung diesen Schritt schon an früherer Stelle vor.)

Meine 12 Figuren sehen doch jetzt schon richtig nach was aus, nicht?


Aber damit Engel daraus werden, fehlen natürlich noch Flügel und die Sternenkrone. Für beides habe ich mir eine Schablone aus starkem Papier angefertigt, die Umrisse auf Moosgummi übertragen und ausgeschnitten.

Die Flügel werden auf die Blumentöpfe aufgeklebt
Die Sternenkrone braucht für das Aufhängeband noch ein Loch in der Mitte. Ich habe das mit der Lochzange gestanzt, aber ihr könnt auch eine dicke Nadel oder eine Ahle nehmen. Aufhängeschnur durchfädeln, oben verknoten - uuuund: FERTIG!
 

Meine 12 Engel sind inzwischen verschickt, sie gehen an die Facebook-Gruppe "Gemeinsam helfen" und werden so zur Adventszeit krebs- und herzkranke Kinder eine kleine Freude bereiten. Wer mag - die Gruppe sucht immer fleißige Hände, die häklen, stricken, nähen oder basteln. Nicht nur zur Weihnachtszeit!

Linkparties:
Creadienstag
Pamelopee
Ein kleiner Blog




Dienstag, 29. März 2016

Last - Minute - Ostern

Fürs Patenkind und seine Schwester sollte es auch dieses Jahr eine süße Überraschung zu Ostern geben.

Aber wie verpacken?

Ganz einfach - mit Butterbrottüten, die ich schön österlich aufgepeppt habe.

Aus Packpapier habe ich Hasensilhouetten ausgeschnitten (meine Vorlage habe ich frei Hand erstellt, aber im www finden sich sicherlich auch jede Menge Vorlagen). Diese habe ich auf die Pergamenttüten aufgeklebt. Als Schwänzchen gab es noch einen kleinen Filzbommel aufgeklebt - und fertig ist die Ostertüte.


Befüllt mit kleinen Süßigkeiten, habe ich dann mit dem Locher Löcher eingestanzt, um die Tüten mit einem hübschen Band zu verschließen.

Schnell noch einen Fototermin für die Beutel - und dann ab die Post zum Patenkind.


Verlinkt zu Crealopee, Creadienstag, ein kleiner Blog.

Nachträglich noch: Frohe Ostern!

Dienstag, 16. Februar 2016

Maschenmarkierer - schnell gebastelt

Spätestens seitdem ich meinen Poncho gestrickt habe, habe ich den Nutzen von Maschenmarkierern schätzen gelernt.
Es gibt welche im Fachhandel zu kaufen, diese finde ich allerdings nicht sehr gut zu gebrauchen. Zu leicht rutschen sie aus den Maschen.
Ich habe diese hier - und von den 21 Stück sind nur noch 10 übrig, den Rest habe ich verloren.


Nachdem ich die ersten geschenkt bekommen habe, die mit einem geschlossenen Ring versehen sind und die beim Stricken immer mitwandern, war ich sehr angetan. Aber zwei sind zu wenig - und so habe ich mir die ersten selbst gebastelt - darüber habe ich hier schon mal geschrieben.

Nun gibt es bei mir in der Nähe einen Perlenladen, wo es immer mal hübsche Anhänger und auch Perlen zu reduzierten Preisen gibt - und hier habe ich bei passender Gelegenheit zugeschlagen.

Man nehme
Stahlseil (ich habe Stärke 0,6 mm verwendet)
Quetschperlen
Perlen oder Anhänger nach Geschmack
Kleine Schlüsselringe (ich habe welche mit 14mm Durchmesser verwendet, gibts im 10er Pack im Baumarkt)
Kleine Kombizange und Seitenschneider

(Kleine Geschichte am Rande zu den Schlüsselringen - eine Bekannte, die viel Schmuck bastelt, gab mir den Tipp, im Baumarkt nach den Schlüsselringen zu suchen. In den Perlenläden sind die größten, die ich bisher gefunden habe, max. 10 mm groß und meist auch keine doppelt gewundenen Schlüsselringe, sondern einfache Ringe zum Auf- und wieder Zubiegen. Mit denen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, da man sie meist nicht so sauber zubiegen kann, dass sie nicht doch mal das Garn beschädigen. Also habe ich mich im Baumarkt umgesehen. Angesichts des überwältigenden Regals bei den Eisenwaren fragte ich einen kompetenten Mitarbeiter um Rat, der mich an das Regal vom Schlüsseldienst verwies. In der Tat gab es dort Schlüsselringe, allerdings im 10er Pack in 3 Größen, zwei davon zu groß für meine Zwecke. Auf die Frage, ob es die kleinste Größe nicht auch separat gebe, erhielt ich ein forsches "Nein." Auch nicht beim Segel- und Yachtzubehör? "Nein." Kann doch nicht sein... also habe ich auf eigene Faust weitergesucht und - Hurra! - bei den Bilderhaken und -nägelchen 10er Packs gefunden, ebenfalls in drei Größen. Dem freundlichen Mitarbeiter habe ich in Gedanken einen schönen Mittelfinger geschickt.)

Zurück zur Bastelei. Die Perlen habe ich erst einmal so sortiert, wie ich sie kombinieren will:


Das Engelchen und die Katze konnte ich gleich auf die Schlüsselringe aufziehen.
Für die anderen Marker habe ich vom Stahlseil mit der Kombizange je ca 15 cm abgeschnitten, den Schlüsselring und die Perlen aufgefädelt (im Perlenladen habe ich vorher ausprobiert, ob das Seil doppelt durch die kleinsten Perlen passt), und ans Ende eine Quetschperle zum Sichern angebracht.
Die überstehenden Enden habe ich entweder sauber direkt unter der Quetschperle abgeknipst, oder sie umgebogen und in die unterste Perle gesteckt.

Und schon sind meine neuen Begleiter beim Stricken fertig: 


Und hier ist auch schon einer im Einsatz:

Gerade stricke ich an einer Mütze für eine Freundin, die demnächst Geburtstag hat, und markiere mir den Rundenanfang. Mein danach geplantes Projekt  eine Rundpassenjacke - benötigt dann schon mehr als einen Marker, und ich freue mich schon, sie alle zu benutzen!

Verlinkt zu Creadienstag, Crealopee, Ein kleiner Blog , Maschenfein, Häkelline.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Weihnachtskartenbastelei


Ich freue mich jedes Jahr wie ein Schneekönig über Weihnachtspost. Die Karten werden alle aufgereiht oder in den Weihnachtsbaum gestellt und bleiben dort bis Januar oder noch länger. Wann bekommt man heutzutage schon noch "richtige" Post?

Besonders freue ich mich, wenn die Weihnachtspost auch noch selbst gebastelt ist.
Und weil ich denke, dass sich andere genauso freuen, bastele ich auch in diesem Jahr meine Weihnachtskarten selbst.


Dies ist meine Kreation vom vergangenen Jahr:

Dieses Jahr habe ich mich von diesem Blog inspirieren lassen - die Weihnachtskarten mit Pfeifenputzerdraht fand ich einfach zu niedlich.


Pfeifenputzer (oder Chenilledraht) habe ich gleich Anfang des Jahres besorgt. Die Drahtabschnitte habe ich jeweils halbiert und zu den Tannenbäumchen gebogen. Denn eigentlich war der Plan, gleich im Januar die Weihnachtskarten 2015 zu basteln. Aber es kam ganz anders...


Ein erster Versuch, die Bäumchen mit normalem Bastelkleber auf die vorbereiteten Karten zu kleben, ergab eine große Schweinerei, und die Bäumchen wollten nicht kleben. Darauf wanderte alles Zubehör erst mal in die große Kiste, um vergangene Woche wieder hervorgeholt zu werden.



Diesmal aktivierte ich die Heißklebepistole - und siehe da, DAS hält!

Allerdings musste ich lernen, dass HEISSkleber so heißt, weil er wirklich HEISS ist. Ein paar Mal hab ich mir beim Festdrücken der Bäumchen auf die Karte ordentlich die Finger verbrannt...

Noch mit ein paar Goldsternchen verziert, und mit Goldstift Weihnachtsgrüße daraufgeschrieben.

Und nun sind sie fertig - meine Weihnachtskarten 2015:

Linkparty:
Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT, Crealopee, Weihnachtszauber 2015

Dienstag, 28. April 2015

Schmetterlingsgeschenk

Neulich suchte ich nach einer Idee, Geldgeschenke für zwei Freundinnen schön und frühlingshaft zu verpacken. 

Dabei bin ich über die Anleitung von Modage für Origami-Schmetterlinge aus Stoffresten gestoßen. 
Was aus Stoff geht, geht doch auch aus Papier - oder?
Gedacht - gemacht. 

  Sind sie nicht schön, die kleinen Falter?
Zum Befestigen habe ich einige mit einem Aufhängefaden, andere mit einer kleinen Wäscheklammer versehen. 

Bevor sie verschenkt werden, darf die Bande einmal ins Grüne flattern:  

Und wird dann an Hartriegel-Zweigen befestigt und mit Geschirrtüchern vom Möbelschweden verziert.
Ein paar Geldschmetterlinge haben sich auch dazu gesellt.
So hergerichtet, gehen die Schmetterlinge auf die Reise....

.... und auch zum Creadienstag, wo man wie immer viele tolle Dinge bestaunen kann.  
... und auch zum  Machtag bei Kirstin. 
 

Dienstag, 23. Dezember 2014

Kreativ 2015



Beim heutigen Creadienstag geht mir diesmal nicht um mein aktuelles Projekt (das ist immer noch der Poncho, es fehlen noch 30 cm...), sondern um den Blick nach vorn.

Diesen Comic hatte ich vergangenen Freitag auf meinem Tageskalender von Martin Perscheid:
Wir wollen doch hoffen, dass sich das nicht bewahrheitet. Sicherheitshalber habe ich mich aber schon ein bisschen eingedeckt für folgende Projekte aus meiner persönlichen Kreativwunschliste 2015:
 
Auf dem Foto zu sehen:
  • Grüner Filz für ein Weihnachtsdekoexperiment (erst für nächstes Jahr... Früher Vogel und so!)
  • Grüne Pfeifenputzer ("Biegeplüsch" heißt das heutzutage, was für ein schönes Wort! ) für meine selbstgemachten Weihnachtskarten 2015
  • Blauen Taft als Futter für Jacke, Rock & Co.
  • Fimo zum Knöpfemachen








Dazu habe ich im Wollgeschäft meines Vertrauens zugeschlagen:

  •  Naturfarbene Lace Paillettes von Lana Grossa - das wird ein Frühlingspullover mit Zopfmuster  
        und
  • Olympia Gold von Magdalena Neuner - für eine Mütze.








In meiner Stoffkiste soll auch wieder Bewegung entstehen (der nächste Stoffmarkt-Termin kommt bestimmt!): 




Stoffe für Blusen, Kleider, T-Shirts, Rock und Hose sind hier gelagert.

Außerdem habe ich schon Vorarbeit geleistet für eine Patchworkdecke: 

Hier gibt es eine Deadline, da ich sie im Februar meiner Freundin zum Geburtstag schenken will. Ich sollte wohl mal damit anfangen...

Soviel zu den konkreten Projekten.

Auf meiner Wunschliste stehen dazu noch
  • eine Schiebermütze aus Cord, möglichst noch vor dem Frühling!
  • ein Etui für mein Stricknadelsammelsurium
  • gehäkelte Schneeflocken für die nächste Weihnachtsdeko
  • und dann hab ich in einer Filati - Zeitschrift so eine tolle rote Jacke gesehen, die muss ich mir auch UNBEDINGT stricken...
  • und und und...
Ich kann's kaum abwarten, die Projekte zu starten - und natürlich hier zu präsentieren. Es juckt mich richtig in den Fingern! Ihr kennt das sicher. Gut, dass jetzt erst mal die Feiertage ins Haus stehen, sicher findet sich der eine oder andere ruhige Moment, in dem ich schon mal loswerkeln kann. Schade, dass auch das neue Jahr nur 365 Tage
hat...

Trotzdem - oder genau deshalb - wünsche ich allen Mitbloggern, Bastlern und Lesern 

ein gesundes und kreatives 2015!

Frohe Weihnachten!

Dienstag, 9. Dezember 2014

Lesemonster-Resteverwertung: Weihnachtskarten "Sterne" - mit Anleitung

Es ist wieder Creadienstag!
Heute geht's ans Basteln von Weihnachtskarten mit Sternmotiv, sozusagen als Resteverwertung.

Als kleine Beigabe zu den Weihnachtsgeschenken für meine lieben Freunde habe ich kürzlich diese süßen Lesemonster gebastelt, und davon noch so viele schöne Dreiecks-Schnipsel übrigbehalten, die ich nicht entsorgen mochte.

Die Form schreit geradezu, Sterne daraus zu machen. Allerdings musste ich einige Zeit tüfteln, bis ich raushatte, dass man aus Dreiecken mit rechtem Winkel keinen Stern bauen kann - vielleicht hätte ich seinerzeit in Geometrie besser aufpassen sollen.

Egal - Versuch macht kluch, so habe ich schließlich die Schnipsel zu gleichschenkligen Dreiecken beschnitten, und dann kam ich beim Probelegen zu dem gewünschten Ergebnis.


 Ich habe mir wieder mal eine Hilfsschablone gebaut, damit die Sternenzacken halbwegs gleichmäßig auf der Karte plaziert werden können, und die Position der Ecken auf dem Karton angezeichnet.





Die ersten drei Zacken habe ich so aufgeklebt, dass ich immer eine Markierung zwischendrin ausgelassen habe:



Dann die anderen drei Zacken nach dem gleichen Schema aufkleben (meine Schwäche: den Kleber so auf die Spitze plazieren, dass alles ordendlich festgeklebt ist, aber kein Kleber rausquillt...), kleiner Gruß drauf - und fertig:


Dies ist meine Kollektion aus der Resteverwertung:




Ich finde es immer wieder spannend, wie unterschiedlich die einzelnen Karten durch die verschiedenen Papiere und die Kartonfarben wirken. Zwar habe ich keine klassischen "Weihnachtspapiere" verwendet, aber ich finde die Karten gerade deshalb sehr schön. Und die Erinnerung an Kindertage und Weihnachtsbasteleien mit Transparentpapier und Goldfolie - herrlich!
Nun ran an die Weihnachtspost!

Sonntag, 23. November 2014

Lichterkette mit 3D-Sternen - Anleitung / Tutorial

Nun ist es wieder an der Zeit, die Kisten mit der Adventsdeko hervorzuholen und das Heim so richtig schön "hyggelig" zu gestalten. 

 
Für mich gehört seit Jahren meine Sternenlichterkette dazu, die ich mir einmal selbst gebastelt habe. Leider sind einige Sterne inzwischen ziemlich "ausgenudelt und halten nicht mehr gut auf den Lichterkettenkerzen, oder sind von der Lagerung zerdrückt. Zeit, einmal Ersatz zu produzieren - und gleichzeitig mit einer Anleitung andere nette Mitmenschen zu erfreuen - zum
Beispiel beim 
Creadienstag www.creadienstag.de.

Man nehme
- Papier für die Sterne (ich habe Aquarellpapier verwendet, da dies sehr fest ist. Festes Transparentpapier oder Pergament geht auch, wichtig ist, dass das Papier nicht zu dick ist, damit die Sterne auch beleuchtet werden)
- Bleistift (ggf Radiergummi...)
- Zirkel
- Lineal
- Cuttermesser oder Schere
- Falzbein, falls vorhanden
- Schneidematte
- Klebstoff
- nach Wunsch Wasserfarben

Als erstes malt man mit dem Zirkel einen Kreis von 6cm Durchmesser und trägt mit dem Radius am Rand des gezeichneten Kreises 6 Segmente ab (linke Skizze). 
Die gegenüberliegenden Punkte werden dann durch die Kreismitte miteinander verbunden: 1 mit 4, 2 mit 5, 3 mit 6 (rechte Skizze).
Der Radius kann theoretisch frei gewählt werden. Mit 6 cm Radius haben die Sterne jedoch meiner Meinung eine ideale Größe, um fest auf der Lichterkette aufgesteckt zu werden. 

Nun werden die Sternenspitzen eingezeichnet - die Punkte werden wie folgt verbunden: 
1 mit 3, 2 mit 4, 3 mit 5, 4 mit 6, 5 mit 1, 6 mit 2. Es entsteht ein Muster wie auf der folgenden linken Skizze.
 Dann benötigt man noch eine Hilfslinie (rot in der rechten Skizze - vom der Kreismitte nach außen).
 

"In echt" sieht das Ganze dann so aus - die farbigen Linien ergeben die Vorlage für den ersten Stern. 

 Ich habe diesen dann ausgeschnitten und die Kontur als Vorlage für die weiteren Sterne benutzt - dies ergibt dann einen Vorlagebogen.
  Für einen 3D-Stern benötigt man 2 Hälften - beachtet dies, damit ihr nicht zu wenige Sternhälften anfertigt :)
 Ich habe dann das Papier auf der Rückseite noch mit Wasserfarben bemalt, um schön farbige Sterne zu erhalten. Wer schon farbiges Papier verwendet, kann sich diesen Schritt sparen.










Alle Sterne ausschneiden - und nun geht's ans Falten.
Als erstes werden die Spitzen zur Mitte der farbigen Seite (nicht die Seite mit den Zeichenlinien) hin gefaltet.

 Dann wird die ganze Raute zur anderen Seite hin gefaltet, wie oben auf dem rechten Bild gezeigt.

Et voilá - 2 Sternhälften fertig.

 Jetzt kommt der Kleber zum Einsatz: Auf die Spitzen einen Tropfen Kleber geben. Wie üblich - nicht zu viel :)
Beim Zusammensetzen der beiden Sternhälften darauf achten, dass die Schlitze versetzt zueinander sitzen und nicht übereinander - durch die Schlitze werden später die Lichterkettenkerzen eingesteckt.

 Alle Spitzen andrücken, überstehende Eckchen abschneiden (ich jedenfalls arbeite nicht so exakt, dass nirgends etwas übersteht...) - und fertig ist der erste Stern.

Ich habe diesmal nur drei gemacht, aber das ging mir so flugs von der Hand, dass ich sicher noch ein paar weitere bauen werde.

Jetzt nur noch vorsichtig die Lichterkette einstecken - und fertig ist schön...

 Viel Spaß beim Nachbasteln - postet doch Eure Ergebnisse auch!




Sonntag, 9. November 2014

Die Lesemonster sind los!

Kürzlich entdeckte ich bei Funkelfaden diese tolle Anleitung für Lesezeichenmonster:

http://funkelfaden.de/index.php/anleitung-lustige-lesezeichenmonster/

Als Abwechslung zum Stricken und Nähen habe ich Bücherwurm darauf Papier, Schere und Klebstoff hervorgesucht und losgelegt. Die Anleitung ist supereinfach nachzumachen und auch geeignet für Kinder.
Ich habe fertige Papierzuschnitte der Größe 15x15 cm verwendet. Das ergibt Monster in perfekter Größe :-)

Hier meine Kollektion (der Kamerad in der zweitobersten Reihe ganz rechts hat einen leichten Überbiss...):



Da die Mehrzahl meiner Monster für Erwachsene gedacht ist, habe ich die Zähne mit der Zackenschere geschnitten. Am fummeligsten war das Ausschneiden der Augen.

Ich hab mal ein Monsterchen in Aktion fotografiert, der besseren Vorstellung wegen.

Nun fragt sich - aus den restlichen Abschnitten des schönen Papiers muss sich doch auch noch was machen lassen..?
Man wird sehen...