Posts mit dem Label Spring Style Along 2017 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spring Style Along 2017 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 31. Mai 2017

Die Ameisenkante

Beim Frühlingsjäckchen-Knit-Along habe ich mir einen wunderbaren Pullover, den Hint of Summer gestrickt. Wegen der VoKuHiLa-Saumkante, die vorn vielleicht doch ein bisschen kurz geraten ist,  wollte er ein passendes Shirt zur Ergänzung.
Die Wahl fiel auf "Faded Stripes" aus Ottobre 2/15, ein einfaches Shirt mit überschnittenen Schultern und Schulterpassen. Vier Teile, Einfassungen für Halsloch und Ärmel, lässiger Look, das überzeugte mich als schnelles Projekt zwischendurch.
Trotz Stoffdiät habe ich den Jersey zum Projekt bei Stoff & Stil gekauft (und gleich vernäht, also kein Problem für die Diät). Er hat eine leicht gerippte Oberfläche und ist ansonsten einfach weiß.

Zuschnitt und Nähen waren kein Problem, an einem Nachmittag war das Shirt fertig und natürlich in der Länge auf den Hint of Summer angepasst.
 Allerdings war es so nackig weiß doch ein bisschen langweilig, es fehlte der letzte Schliff.
Die Muse küsste mich beim Lesen von diesem Post von Frau Wollixundstoffix. Eine kleine Handstickerei gab die besondere Note bei ihrem Kleid - so was wollte ich für das Shirt auch!

Ein Faden des blauen Garns aus den Resten der Pulloverstrickerei, einfache kleine Vorstiche entlang der Schulterpassen und Halsausschnitte: So entstand die "Ameisenkante" (denn die Stiche sehen aus wie die umlaufende Auswahlkante bei Bildbearbeitungsprogramme, die der kleine Sohn einer Bekannten so lustig getauft hat).

Damit ist das Shirt nun richtig fertig:
 Durch den weiten Schnitt und die überschnittenen Schultern ist das Shirt überaus bequem und lässig, und natürlich vielseitig kombinierbar.

Ich hatte es bei einem Ausflug nach Fürth an, wo wir ein Wochenende bei der Hochzeit meiner ältesten Freundin verbracht haben. Neben den Tragefotos will ich auch ein paar Eindrücke dieses schnuckeligen Städtchens mit euch teilen, wo ich so einige Überraschungen außerhalb der üblichen Sehenswürdigkeiten entdeckt habe: 
In Fürth gibt es nämlich Drachen. Wieso der wohl vor einer Schule liegt? Ist das vielleicht Frau Mahlzahn? Oder Fuchur? (ich hatte einen Lehrer, dessen Vespa Fuchur hieß, die war auch vanillegelb)
Und jede Menge Buntstifte! Im nahen Nürnberg wurde nämlich der Bleistift "erfunden", und diese Zunft hat dort Tradition (Staedtler und Faber Castell kommen nicht von ungefähr aus dieser Gegend).
Ich bekam gleich irre Lust zu zeichnen, am liebsten hätte ich den Staedtler-Laden leergekauft!
Und es gibt einen leider verwaisten, aber immer noch echt kultigen ehemaligen Autosalon mit angeschlossener Tankstelle und Werkstatt. Beim Anblick dieses Gebäudeensembles wuchsen mir förmlich Petticoat und Pfennigabsätze, so stark fühlte ich mich in die 50er Jahre zurückversetzt. Ich konnte mir ganz genau die blank polierten Autos im Schauraum vorstellen, bestimmt stand da ein rotes Cabrio im Schaufenster! Schade, dass es so etwas heutzutage nicht mehr gibt.

 Hinter dieser wunderschönen Tür verbirgt sich ein Innenhof, in dem noch eine Gleisanlage zu erkennen ist. Wenn man sich hineinwagt, sieht man Werkstätten und einen großen Schlot; das Gelände beherbergte früher eine Kürschnerei. Hier ist auf einem Schild vermerkt, dass der Schlot vor vielen Jahren saniert wurde, um einem Storchenpaar Heimat zu bieten, das sich seither jedes Jahr dort einfindet. Leider waren Storchens an diesem Samstag Vormittag nicht zu Hause, aber die Geschichte mag ich wirklich gern!

Mein Shirt mag ich auch gern, hier für euch noch mal eine Detailaufnahme mit Ameisenkante:


Was mich an dem Projekt ganz besonders fasziniert hat, ist die Tatsache, dass sich mit geringem Aufwand und ohne große Schwierigkeiten ein ganz toller Effekt erzielen ließ, der das Shirt wirklich aufwertet. Ich habe mir ganz fest vorgenommen, so etwas wieder einmal auszuprobieren. 

Mit meinem Shirt geht es nun zum Memademittwoch. Sybille zeigt uns heute die Bielefelder Kunsthalle in einem Namedpatterns-Schnitt.
Und endlich einmal passt ein Kleidungsstück auch zu den 12 Colours of handmade fashion - die Farbe für den Mai ist nämlich weiß. 





Dienstag, 30. Mai 2017

Am Ende wird alles gut... Ringelshirt

Ringel sind heute Thema beim MeMadeMittwoch.
Da kann ich doch mithalten! Ringel gehören seit zwei Jahren zu meinem festen Beuteschema. Bestimmt fünf Ringelshirts habe ich mir inzwischen genäht, eines davon ist noch ganz frisch. Aber der Reihe nach!

Ihr kennt das sicher: Springstoffe! Die euch im Regal anspringen, sich an euch klammern und erst nach dem Bezahlvorgang Ruhe geben? Dieses Erlebnis hatte ich mit diesem wunderschönen Courtelle-Jersey, den ich im März bei einem Besuch in der örtlichen Stoff & Stil-Filiale entdeckt habe.
Keine Frage, der musste mit, ich hatte keine Chance, und mir schwebte auch schon ein wunderbares Projekt vor: "Poetic Lace" aus Ottobre 5/16, gekürzt zum Shirt.
Die Kragenlösung fand ich sehr interessant, so etwas wollte ich unbedingt nähen, und zwar beim Nähtreffen auf Schloss Noer.
Doch es schien, als stünde das Projekt unter keinem guten Stern. Den frisch erbeuteten Stoff habe ich sofort gewaschen, und erlebte eine böse Überraschung, als ich ihn aus der Maschine geholt habe: 
 Bis zum Nähtreff war nicht mehr allzuviel Zeit, und ich arbeitete schon an einem Ersatzprojekt, während ich den verfärbten Stoff reklamierte. Stoff & Stil war sehr flink und entgegenkommend, man schnitt mir einen neuen Meter zu und hinterlegte ihn für mich in der Filiale, wo ich ihn ganz knapp vorm Nähtreffen abholte. Diesmal überstand der Jersey die Wäsche problemlos, wurde zugeschnitten und eingepackt.

Nachdem mein erstes Projekt, das Kirschblütenkleid, fertiggestellt war, sollte das Shirt ein entspanntes Zwischendurchprojekt werden. Doch das schlechte Karma setzte sich fort. Ein Ausrutscher mit der Ovi, und ein hässliches großes Loch klaffte in der linken Schulter:


Und natürlich war kaum noch Stoff übrig, um noch einmal ein Vorderteil zuschneiden zu können. Was für ein Jammer!
Was tun? Gut, dass ich mit meinen Mitnäherinnen beratschlagen konnte. Und tatsächlich fand sich eine Lösung. 

Die beiden "Flügel", die vom Rückenteil auf das Vorderteil überlappen, habe ich neu zugeschnitten und entlang eines Ringels neu zusammengenäht.
Alles ordentlich aufgebügelt - sieht kein Mensch. Und wenn, sieht es "gewollt" aus.

Was für ein Glück!

Alle weiteren Schritte habe ich mit äußerster Vorsicht und ausnahmsweise nicht mit der Ovi genäht, sondern mit der normalen Nähmaschine. Sicher ist sicher.
Und so war am Ende des 3. Tages auf Schloss Noer tatsächlich meine kleine Dramaqueen fertig:


Und nur geübte Adleraugen sehen kleine Unregelmäßigkeiten. Das Zusammensetzen der Vorder- und Rückenteile war nämlich gar nicht so einfach. Und leider verzeihen Ringel kleine Schlampereien nicht. Aber das Shirt gefällt mir trotzdem, und das Material ist einfach großartig. Ganz weich, dabei hat der Courtelle einen schweren Fall, ohne sich wirklich schwer anzufühlen.

Beim Kunsthandfest im Nachbardorf am Himmelfahrtswochenende habe ich das Shirt ausgeführt, und möchte wie immer ein paar Einrücke mit euch teilen:
Vier ortsansässige Künstler öffnen jedes Jahr ihre Ateliers, laden weitere Künstler und Kunsthandwerker ein, und das ganze Dorf ist das Wochenende über im Ausnahmezustand. Natürlich kann man nicht nur gucken, sondern darf auch kaufen und sich vor allem mit den Künstlern austauschen. Die Auswahl der Aussteller ist jedes Jahr ein bisschen anders, und es gibt auch ein Rahmenprogramm mit Musik und Gesang. 

Hier ist der Kaffeegarten, der sich bis zur Trave erstreckt. Ist es nicht herrlich dort? Die Segelschiffe aus der Werkstatt von Udo Hoffer sind aus Keramik und haben hauchdünne Segel aus Porzellan. Wunderschön!

Der Kaffeegarten endet direkt an der Trave, wo ein paar Vatertagsausflügler sich beim Stehpaddeln vergnügten.

Der Kaffeegarten gehört zu dem Gelände einer Antikmöbelrestauration von Uwe Kolschegg. Neben wunderbaren (leider unbezahlbaren) restaurierten Antiquitäten gibt es dort auch jede Menge Kleinkram zu bestaunen, von der alten Badewanne bis hin zum Nähkästchen aus Omas Zeiten (meine hatte genau so eines):


 Den Handtuchhalter fand ich besonders reizend, denn hier wird für Ordnung gesorgt:
Gläsertuch - Tellertuch - Wischtuch - Handtuch. Alles klar!


Ein kleiner Blick in den privaten Garten - bei "Künstlers" geht es auch privat kunstvoll zu.

Besonders hat mir mir auch diese kleine Wildfamilie aus der Schmiede von Isabel und Kurt Lange.

Und diese von Hand geprägten (punzierten) Sporenriemen - sind sie nicht eine Augenweide? Ich habe zugesehen, wie die Prägung "eingemeißelt" wurden, eine Wahnsinnsarbeit, und wunderschön!

Es war wieder ein gelungener Ausflug, und mit meinem Shirt war ich dem Wetter entsprechend luftig gekleidet (und doch ausreichend vor der Sonne geschützt). 
Ob ich es allerdings noch einmal nähen würde, kann ich nicht sicher sagen. Falls ja, dann einfarbig, und ohne Beleg, sondern wie in der Anleitung vorgesehen, mit Einfassstreifen an den Halsausschnittkanten. Und ich werde mir merken, dass ich ganz ganz exakt sein muss beim Anbringen der Markierungen!

Wie sich die anderen Damen so ringeln, werde ich mir jetzt einmal in Ruhe ansehen. Bestimmt springt mich wieder eine Idee an... aber das ist ja das Tolle am Memademittwoch, der stets sprudelnden Quelle an Inspirationen! An dieser Stelle einmal noch ein ganz herzliches Dankeschön an das Moderatorenteam, das neue Konzept mit Monatsthemen und Gastbloggern finde ich sehr sehr schön, und es ist mir jeden Mittwoch eine Freude, hier zu sein!










Mittwoch, 10. Mai 2017

Spring Style Along 2017: das Drumherum

Beim vorletzten Termin unseres Spring Style Alongs geht es heute um Accessoires.

Schuhe, Taschen, Tücher, Schmuck, Schminke – alles, was eine Kombination von Kleidungsstücken zu einem Outfit macht.

Eigentlich wollte ich diesen Termin schwänzen. Das Thema Accessoires ist nicht so meines.

Aber kürzlich gab es von Elle Puls einen Blogpost zum Thema stilsicher nähen, und in der zugehörigen Facebook-Gruppe entstand ein spannender Austausch zum Thema Schuhe, Stil und Accessoires. Daher will ich gern ein bisschen in mich gehen und meine Gedanken mit euch teilen.

Welcher Feenglitter fehlt Euch noch? Beziehungsweise was ist Eure secret sauce, um einer schnöden Kombination den Wow-Effekt zu geben?

Less is more. Mit Glitzer und BlingBling kann ich nicht so viel anfangen. Ich bin schon mutig, wenn ich mich aus meinem blau-rot-weiß-schwarz-grauen Farbschema herauswage. Also zeige ich euch, was ich an „erprobten“, gern getragenen Accessoires so angehäuft habe:
 
Gürtel:
Gürtel mag ich, und brauche sie in der Regel auch, weil Hosen bei mir im Rücken gern mal abstehen. Seit dem letzten Spring Style along habe ich mir beim Gürtelmacher meines Vertrauens einige Gürtel machen lassen:
Er hat jede Woche einen Stand auf dem Lübecker Wochenmarkt, man sucht sich Farbe und Material des Gürtels und die gewünschte Schnalle aus, die Länge wird passend ausgemessen und man hat ratzfatz einen maßgeschneiderten, individuellen und SEHR haltbaren Gürtel.Inzwischen baut er auf Wunsch Druckknöpfe ein, so dass man die Schnallen untereinander austauschen kann. Tolle Sache!


Je nach Kleidungsstück brauche ich aber auch schmale Gürtel, da habe ich diese hier: 
Taschen:
Ich habe zwar mehrere Taschen, aber ich habe keine Lust ständig umzuräumen. Also trage ich meine bewährte GG&L Tasche in Allzweckgrau im Alltag mit mir rum. Zum Ausgehen habe ich eine kleinere Version in dunkelblau, und für die Freizeit meine geliebte Piratentasche, die leider fast schon auseinanderfällt.
Schon lange wollte ich so ein echtes „Tussi-Portemonnaie“ – und kürzlich hab ich eins mit niedlichen Miezen drauf gekauft, das mir in den Tiefen meiner Handtaschen nicht mehr verloren geht. Ich liebe es! Ich habe mir übrigens gerade auch eine Handtasche mit Katzenmotiv bestellt...

Tücher:
Gehen immer. Ich neige ein bisschen zum Frösteln, wenn es mir kalt wird im Nacken, und so habe ich ganz häufig ein Tuch dabei. Da ich Schmuck nicht so viel trage (und wenn man im Nacken friert und deshalb ein Tuch trägt, man schöne Halsketten ohnehin nicht sieht), sind Tücher mein Stilmittel der Wahl. Dies hier sind meine liebsten:
Wie aber Alex schon bemerkt: There must be 50 ways to knot your scarf. Ich kenne genau zwei und wäre durchaus an einem Workshop interessiert, um weitere Möglichkeiten zum Binden kennen zu lernen.

Schmuck:
Ich trage wenig Schmuck. Meinen Ehering und zwei andere, die mir eine Goldschmiedin mal gemacht hat, nehme ich so gut wie nie ab. Ich trage fast immer die gleichen Ohrringe im Wechsel. 

Einige wenige Ketten trage ich regelmäßig, und die vorwiegend im Winter (wenn ich nicht gerade ein Tuch trage). Dabei mag ich es gern schlicht, aber doch ein bisschen ausgefallen. Sozusagen raffiniert auf den zweiten Blick. 

Ihr merkt, meine Liebe zu Lübeck spiegelt sich auch bei meinen Accesoires wieder...😊
Der braune Achat unten rechts ist ein Erbstück von meiner Oma. Sie hat es von meinem Opa bei einem Ausflug nach Idar-Oberstein bekommen, wo immer noch die Edelsteinschleifer ausgebildet werden. Nur die Originalkette ist verloren gegangen, so trage ich den Stein am Lederband. 

Im Sommer, wenn es richtig warm ist, mag ich nichts Zusätzliches um den Hals haben. Armbänder scheiden ebenfalls aus, die stören mich bei der Arbeit mit der Tastatur. 
Hierbei finde ich es lustig, wie frau sich über die Zeit verändert. Mit 12,13 konnten mir Ohrringe nicht groß und bunt genug sein, ich hatte zig Ketten um den Hals, jede Menge Plastikarmreifen und Lederbänder an den Handgelenken. Und die obligatorischen neonfarbenen Schnürsenkel in den Turnschuhen. Ein Graus, so rückblickend betrachtet!

Was  ich euch noch zeigen will, sind meine Armbanduhren: 
Die schwarze ist von Ralf Cremer, aber viel interessanter sind die anderen drei von Stamps: Hier kann man die Zifferblätter untereinander austauschen und hat so eine Menge an Kombinationsmöglichkeiten, je nach Kleidung. Wie ihr seht, sind auch Katzen ein gern gesehenes Motiv bei meinen Accessoires 😸

Schminke:
Benutze ich eher zurückhaltend. Ich muss zwar erst um 8.30 morgens im Büro sein und habe eine sehr kurze Anfahrt, dennoch bin ich morgens einfach ein Grobmotoriker und froh, wenn ich meine Haare vernünftig hinbekomme. Feine Pinselei übersteigt meine motorischen Fähigkeiten am Morgen und klaut mir Zeit, die ich lieber mit Kaffeetasse und Buch auf dem Sofa verbringe. Dennoch achte ich darauf, präsentabel auszusehen. Seit Anfang des Jahres bin ich Teamleiterin eines Miniteams und habe daher häufiger offiziellereTermine. Für diese will ich „gerüstet“ erscheinen, sprich, ich trage dann offiziellere Kleidung und mehr Schminke als an normalen Tagen ohne Termine. Dabei ist mein Fundus an Produkten, die ich wirklich regelmäßig benutze, eher übersichtlich:Mascara (je nach Kleidung farbig oder schwarz) und Lippenstift müssen – Lidschatten und Kajal können. Ein bisschen Puder drüber: Das wars auch schon. Ein Spritzer Parfüm, und los geht’s.

Schuhe:
Schwieriges Thema. Ich kann einfach nicht auf hohen Absätzen laufen. Bei max. 5cm ist bei mir Schluss. In der Regel bin ich mit flachen Schuhen unterwegs. Das schränkt mich aber nicht bei der Wahl meiner Kleidung ein, nach dem Motto: ein Kleid geht nur mit Absätzen. Kleid geht durchaus mit flachen Schuhen. Auch mit Chucks. Auch ein Anzug geht mit Chucks oder eleganteren Turnschuhen.
Interessant in der oben erwähnten Diskussion bei Elle Puls zum Thema Schuhe fand ich, dass sehr viele Frauen ähnlich ticken wie ich. Die Mehrheit ist flach und eher sportlich unterwegs, auch im Job. Das hat mich sehr gefreut (und deckt sich auch mit den Beobachtungen aus meinem Alltag). 
Meine neuen Gummistiefel (von hier) muss ich euch unbedingt noch zeigen:

Sind die nicht klasse? Und erstaunlich bequem, weil aus ganz weichem Gummi. Wegen des usseligen Wetters in diesem Frühling hatte ich sie schon häufig nicht nur im Garten, sondern auch bei Spazierengehen an, und sie haben sich bestens bewährt.

Welches sind Eure Strategien, Kleidung und schmückendes Beiwerk zusammen zu kriegen?
Hier zählt für mich erst einmal: Ich muss mich wohlfühlen. Und es muss, das haben Alex und einige andere auch schon festgestellt, zum Tagesgefühl und dem Terminkalender passen. Ich überlege mir abends oft, was ich am nächsten Tag tragen könnte. Es kommt aber durchaus vor, dass ich mich am Morgen umentscheide. Das Drumrum - Gürtel, ggf. Schmuck, Tuch, Schuhe - stimme ich farblich passend ab oder lasse weg. Üblicherweise setze ich auf bewährte Kombinationen und trage das gleiche Shirt mit dem gleichen Tuch oder der gleichen Kette. Hier könnte ich sicher mehr experimentieren und die einzelnen Teile (auch Kleidungsstücke, nicht nur Accessoires) vielfältiger untereinander kombinieren. 

Wie macht ihr das? 

Montag, 1. Mai 2017

Spring Style Along 2017 - Motivation?

Schon ist der nächste Termin von Alex bei ihrem Spring Style Along:
 »Pep Talk: Wir sind mitten in der Umsetzung unserer Pläne! Sind wir doch? Oder etwa nicht? Für alle Bummelanten gibt’s die Zusatzportion Anschub. Die Streberlein dürfen schon erste Werke zeigen.«

Einige Stücke kann ich durchaus schon vorzeigen, wie ich  hier und hier gezeigt habe.

Seit dem letzten Mal ist mein Sommerpullover, der Hint of Summer, endlich fertig geworden, und den mag ich RICHTIG gerne:




Zum Finale der Herzen beim FJKA 2017 werde ich euch mit Tragefotos beglücken. Es ist einfach ein toller Pullover geworden, und die Quälerei mit dem dünnen Garn hat sich gelohnt.


Mit meinem Nähplan, hier vorgestellt, bin ich relativ weit gekommen, was auch daran liegt, dass ich mich recht disziplinert daran gehalten habe.

Ein kleiner Ausflug abseits der geplanten Pfade hat mich allerdings viel Zeit und Nerven gekostet.

Eigentlich war der lustige Punktestoff vorgesehen für eine Pussy Bow mit kurzen Ärmeln. Ein als Weihnachtsbluse 2016 erprobter Schnitt. Stattdessen war ich schockverliebt von einem Schnitt in der aktuellen Handmade Kultur, der Kellerfalten im Vorder- und vor allem im Rückenteil vorsah und an mir einfach nicht passen wollte. Und beim Säumen habe ich mich auch noch derb verschnitten, so dass die Bluse Gefahr lief zu kurz zu werden.
Die äußeren Kellerfalten im Rücken habe ich durch laaaaange Abnäher eingehalten und so etwas Form in die Rückenkontur gebracht, den Saum habe ich mit Schrägband eingefasst, ebenso die Ärmelsäume - nun ist die Bluse zwar immer noch sehr kurz aber (mit Trägershirt drunter) tragbar. Es wäre auch zu schade gewesen um den schönen Stoff!

Die lange Fummelei am Blusenshirt und auch die Renovierung meines Nähzimmers hat mich allerdings in meiner Motivation etwas zurückgeworfen. Statt Kleidung habe ich z. B. als Zwischendurchprojekte ein paar Täschchen genäht, sozusagen, um mich nach der Renovierung und zwei Wochen Zwangspause mit meiner Nähmaschine wieder anzufreunden.

Was fehlt nun noch von meinem Plan?
- die weiße Leinenhose
- die Sommerhose
- die Tunikabluse
- das Anlasskleid
- die schwarze Punktebluse, die ich nun als Sorbetto-Top mit Ärmeln zugeschnitten habe und mit einer Schluppe versehen werde.

Alles werde ich natürlich nicht mehr schaffen bis zum Ende des Style Alongs. Also muss ich Prioritäten setzen.
Das Anlasskleid, die Tunikabluse und die Sorbetto-Bluse werden (in dieser Reihenfolge) meine Projekte für das kommende Nähwochenende auf Schloss Noer. Drei volle Tage Nähen sollten mich bei meinen Vorhaben doch deutlich nach vorne bringen?

Die weiße Leinenhose wird auf jeden Fall noch genäht, wenn die Blusenprojekte umgesetzt sind. Den Stoff dazu habe ich neulich schon besorgt, und den Schnitt nach einer abgelegten Hose schon vorbereitet. Nachdem die letzte Hose so flink genäht war, hoffe ich hier auf keine größeren Schwierigkeiten.

Die Sommerhose vertage ich vielleicht aufs nächste Jahr oder streiche sie ganz. Der Stoff, den ich dafür gekauft habe, würde sich auch gut als Bluse machen, so käme vielleicht der Handmade-Kultur-Schnitt zu einer zweiten Chance und zu langen Ärmeln. Das überlege ich in Ruhe. Stoff wird ja zum Glück nicht schlecht...




Mittwoch, 19. April 2017

Spring Style Along 2017: Passt? Passt!

Fast hätte ich ihn verpasst, den dritten Termin beim Spring Style Along 2017 bei Handmade Glamour. Everyday.

Heute geht es um Passformprobleme und deren Lösung in Form von Anpassungen.
Ohnehin bin ich keine Königin bei Anpassungen. Ich schaue bewundernd auf zu denen, die in der Lage sind, mittels Maßband und Schneiderlineal schon am Schnitt Änderungen vorzunehmen. Zwar erkenne ich , wo ein Kleidungsstück nicht passt, und fummele es dann irgendwie passend, dies aber ohne jede Aufzeichnung am Schnittmuster (ich weiß einfach nicht, wie ich die Änderungen vom Kleidungsstück wieder auf den Schnitt übertragen kann), und in der Regel auf gut Glück.

Ich habe mich für den Moment, ebenso wie Gastgeberin Alex, bisher auf bewährte Schnitte beschränkt.So kam ich bisher um größere Änderungen herum und kann folgende fertigen Stücke präsentieren, die ich seit dem letzten Mal fertigbekommen habe:

- Die Hose aus Viskose-Polygemisch: Für meine Verhältnisse ein Meisterwerk, das mir da gelungen ist. Passt wie eine Eins, nachdem ich die hintere Mitte wie üblich an mein Hohlkreuz angepasst habe, und ist sehr bequem:
Den Werdegang habe ich hier genauer beschrieben. Damit ist ein superbequemes Stück in meiner Garderobe gelandet, das ich mit vielen Stücken aus dem Bestand kombinieren kann.

- Eine "Gartenliese":

In meinem Stash befand sich dieser pinkfarbene Punktejersey. Ein Schnäppchen, das ich letztes Jahr im Stoffladen der Verkäuferin aus der Dekoration von der Puppe abgeschwatzt hatte, weil ich das Muster und die Farbe einfach super fand. Ein Rest von 1.30 m für günstige 11 EUR, das konnte ich mir nicht entgehen lassen! Vor meinem inneren Auge stand ein Kleid nach dem Shirt-Schnitt "Frau Liese" von Schnittreif.
Als ich den Stoff dieses Jahr wieder zur Hand nahm, beschlichen mich dann doch Zweifel: Vielleicht sehe ich damit aus wie Miss Piggy?
Andererseits - pink ist das neue Rot, und die Liese soll für Freizeit, Garten und Strand sein und nicht fürs Büro. Also wurde der ursprüngliche Plan umgesetzt und flugs an einem Sonntag genäht. Da es das dritte Liesenkleid ist, näht es sich für mich inzwischen fast blind. Und ich finde, das Kleid ist gut gelungen und gar nicht schweinchenmäßig.





- ein Sommerblüschen
Zwei Blusen stehen auf meinem Nähplan. Diesen hübschen Stoff habe ich Anfang des Jahres erlegt, eigentlich war er gedacht für eine Kurzarmversion meiner Weihnachtsbluse mit Schluppe.
Dann allerdings entdeckte ich hier eine zauberhafte Bluse nach einem Schnitt der aktuellen Handmade Kultur, ich war schockverliebt und habe gleich losgenäht:
Ganz fertig ist es noch nicht - hinten ist ein geknöpfter Verschluss, und der Knopf muss noch angenäht werden. Bei der Passform musste ich ein bisschen tricksen, denn der Stoff ist ziemlich steif (weich fließende Viskose wäre vermutlich besser geeignet). So beulten die Kellerfalten des Rückenteils an meinem Hohlkreuz, und ich musste die Länge um gute 10 cm kürzen. Beim Abschneiden des Saums allerdings passierte der GAU: ich habe mich verschnitten. Nun ist das Shirt vorn noch mal um satte 4cm kürzer. Ein finaler Tragetest steht noch aus, ich hoffe, es ist nun nicht zu kurz... Aber die Punkte machen einfach gute Laune.

Es folgte eine Nähpause, denn mein Nähzimmer wurde in der Woche vor Ostern renoviert und teilweise auch neu möbliert. Nun erstrahlt alles in neuem Glanz (tatsächlich ist es nun so hell, dass ich fast mit Sonnenbrille nähen muss 😉)
Die Tapete war ein Spontankauf, eigentlich hatte ich ein völlig anderes, dezenteres Farbkonzept im Sinn, aber als mir die Tapete mit den umhäkelten und umwickelten Ästen vor die Nase kam, war es um mich geschehen.


Katze Maria findet sie auch gut, trotz Handicap (inzwischen ist sie wieder heile und den Trichter gottlob wieder los). Und ich fühle mich sehr wohl in meinem "neuen" Zimmer. Auf dem Foto der Punktebluse oben könnt ihr übrigens die alte Tapete sehen. Denkt euch dazu einen wuchtigen Kieferschrank, und ihr wisst, warum ich endlich eine Renovierung brauchte... Und seit Karsamstag wird auch wieder genäht.

Fast fertig ist mein Hint of Summer, der mich auf die letzten Meter noch ganz schön Nerven kostet, wie hier beschrieben:
Hier gab es auch ein kleines Passform-/Ribbeldrama: Hochnäsig habe ich die Abnahmen am Körper erst mal ignoriert, den halben Körper gestrickt und mir bei der späteren Anprobe ein unschönes Erlebnis beschert: Ein Sack hing an mir. Der Pulli ist zwar boxy, was mit meinem Hohlkreuz ohnehin schon problematisch ist. SO boxy sollte er aber nicht sein. Gestern wurde noch einmal anprobiert, und die Abkettreihe muss ich noch mal stricken, die leider viel zu fest geworden ist. Das ist nun allerdings das kleinste Problem, wenn bloß erst einmal der zweite Ärmel fertig ist.

Ja, soweit von meinem Nähtisch. Beflügelt vom Erfolgserlebnis der grauen Hose werde ich als nächstes eine weiße Leinenhose in Angriff nehmen. Ein Sorbetto-Top aus Viskose ist zugeschnitten, der Schnitt fürs Hochzeitsgastkleid ist immerhin abgepaust - ich würde sagen: LÄUFT!


Montag, 17. April 2017

Premierenhose und ein bisschen Klönschnack

Das Nähen von Hosen gehört immer noch zu meinen Angstgegnern.
Auch wenn ich inzwischen schon mehrere tragbare, darunter sogar zwei für meine Standards richtig gute Exemplare hinbekommen habe, ist ein Hosenprojekt für mich immer ein Angang.

Im Rahmen des Spring Style Alongs habe ich mir aber zwei Hosenprojekte auf den Zettel geschrieben, und eines davon ist - Tschakaa! - inzwischen fertig.
Und es war gar nicht schlimm. Vor allem ist es die beste Hose geworden, die ich bisher zustandegebracht habe. Aber der Reihe nach.

Bei K*rst*dt habe ich kürzlich einen Nadelstreifenstoff erwischt. Schon lange wünschte ich mir eine Nadelstreifenhose. Beim Preis von 11 EUR / m ließ ich Stoffdiät Stoffdiät sein, der Stoff kam mit. Als Schnitt habe ich mir den erprobten "Classic Flares" aus Ottobre 2/13 ausgesucht, dieser hat einen Sattel (was mir bei meinem Hohlkreuz die Anpassung im Rücken erleichtert) und Boot-Cut-Beine. Da ich aber eine Marlenehose wollte, habe ich die Beine von einem Burdaschnitt angesetzt. Die Taschen habe ich diesmal weggelassen (Rat von Frau Küstensocke: "Taschen tragen auf!") - ob sich das im Alltag bewährt, wird sich dann zeigen.

Beim Nähen hatten diesmal viele Helferlein ihre Premiere. Anfang des Jahres habe ich mir für relativ kleines Geld beim großen gelben Onlinehändler einen 32-teiligen Satz Nähfüße für meine Maschine gekauft. Und ich muss sagen, so manches Helferlein ist weltklasse!



Diese teste ich nach und nach aus, bisher habe ich mich bsonders in den Kantenfuß verliebt, der mir endlich akkurate Nähte entlang von Kanten beschert! Damit habe ich den Sattel der Hose abgesteppt, und ebenso die Gürtelschlaufen, die ich vorher mit dem Schrägbandformer gebügelt habe. Mit Wonderclips gesichert, flutscht auch nichts mehr weg, und so habe ich  - Premiere 1 - die akkuratesten Gürtelschlaufenstreifen ever fabriziert.
 Ein weiterer toller Helfer ist der Schrägbandeinfasser. Der war eigentlich der Grund, weswegen ich mir das Nähfuß-Set überhaupt angeschafft habe. Stufenlos verstellbar, hat man damit ruckzuck offene Kanten - in diesem Fall der innere Bundstreifen - mit Schrägband versäubert. Premiere Nr. 2!

Die Hose schließt mit einem konventionellen Reißverschluss, der mir auch gern mal misslingt, oder an dem ich lange rumfummeln musste. Diesmal habe ich mich ganz genau an die Anleitung gehalten (Ottobre hat hier eine sehr gut bebilderte), und - voilá: Es entstand auch noch ein sehr sauberer Reißverschluss.

Als Premiere Nr. 3 habe ich die Hosenbeinsäume mit Saumfix gearbeitet. Das ist eine klasse Sache, aufbügeln, umbügeln - fertig! Leider habe ich hiervon kein brauchbares Foto, und ich bin auch mal gespannt, wie dauerhaft diese Lösung ist. Aber es ist wieder eine schnelle und saubere Sache, ganz nach meinem Geschmack!

Und da ist sie nun, meine neue Hose! (Bitte entschuldigt das schlechte Foto. Die Kamera war mit den Lichtverhältnissen einfach überfordert.)

 Hier zeige ich euch noch mal die schöne Innenansicht mit der Schrägbandversäuberung...


 ... und meine Gürtelschlaufenlösung. Nämlich genau für einen sehr schmalen Gürtel. Im Leo-Design. Es tut mir Leid - den fand ich so großartig, den musste ich unbedingt haben.

Beim Nähen der Hose suchte ich ständig verstohlen nach der versteckten Kamera. Es lief einfach alles wie am Schnürchen. Bis auf die üblichen Anpassungen am Bund gab es keinerlei Gezumpel und keine Katastrophen. Ich bin ganz high von diesem unerwarteten Erfolg!

Der Stoff (50% Viskose, 50% Polyester) ist zwar sehr weich, knitterfrei und trägt sich wirklich angenehm, allerdings wärmt er so gut wie gar nicht. So ist die Hose bei den aktuell noch herrschenden Temperaturen nur begrenzt einsatzfähig, wie ich am Ostersonntag erfahren musste, als die Premierenhose ihre Premiere hatte.

Mit Freunden haben wir einen Ausflug Richtung Eckernförde gemacht und zunächst einmal die Globetrotter Lodge bei Ascheffel angelaufen.

Wer immer mal in diese Ecke kommt, sollte einmal dort einkehren. Allein architektonisch lohnt sich der Besuch. Am Innendesign konnte ich mich kaum sattsehen, das war bis hin zu der Beschriftung der Toilettentüren wirklich alles aus einem Guss und eine Augenweide. Lecker Essen gab es natürlich auch, unter anderem den ersten Spargel des Jahres. Mjam!

Zur Lodge gehört ein Hotel (Mitte unten), ein Aussichtsturm, den man auch beklettern kann, und zum erweiterten Gelände gehört der Ascheberg mit stolzen 98.4 m Höhe und versehen mit einer Statue von Otto von Bismarck.

Diese Statue stand bis 1919 im (heute dänischen) Apenrade und wurde 1930 hier aufgestellt. Damals waren sich die Preußen, die Schleswiger und die Dänen überhaupt nicht grün. Aber auch heute gibt es wieder Bestrebungen im Schleswigschen, sich Dänemark anschließen zu wollen, und in den Landtagswahlen tritt der Südschleswigsche Wählerverband an, um die Interessen der Dänen und Friesen im Land zu vertreten.

Oben auf dem Aussichtsturm hat man eine wunderbare Aussicht, man konnte sogar die Ostsee sehen. Allerdings war es dort oben auch ganz schön windig, weshalb ich in meiner dünnen Hose nicht so erfreut dreinschaue.
 Zum Kaffeetrinken führte uns der Ausflug dann noch nach Eckernförde. Ein wirklich entzückendes Städtchen, und zum Ostersonntag war tüchtig Betrieb in den Straßen, denn dank Bäderregelung waren die meisten Geschäfte geöffnet und es war eine Lust zu Bummeln.


Auf dem Bild rechts scheint es, als sei die Hose etwas zu lang - tatsächlich ist das nicht so. Beim nächsten Mal würde ich allerdings den Bund wohl ein paar Zentimeter tiefer setzen. Wenn man keine Taschen vorsieht, ist das ja überhaupt kein Thema.

Der Mann, den ich hier so herze, ist Wilhelm Lehmann, ein Pädagoge und Schriftsteller, der in Eckernförde gewirkt hat. Der Herr auf dem rechten Foto ist Lorenz von Stein, Staatsrechtler und Nationalökonom. Seine Herzensangelegenheit war die Unabhängigkeit der Schleswiger von den Dänen in den 1850er Jahren. Ich will gar nicht so viel dröge Geschichte herunterleiern, aber in diesem Zipfel der Welt fällt es mir doch sehr auf, wie gegenwärtig die jüngere Geschichte ist, wenn man die Augen ein bisschen öffnet.  Ich finde das sehr spannend.
Die beiden Herren stehen übrigens auf dem Rathausmarkt, und gleich in unmittelbarer Nachbarschaft ist das urige Café Heldt, das ein meterlanges Tortenbuffet bietet.

Hier wurde dann der Osterausflug zünftig beschlossen - und die Hose hat sich sehr bewährt: Es gibt ja nichts Besseres als eine Hose, die nirgends kneift! Übrigens habe ich mir schon die nächste Hose auf die Projektliste gesetzt. Ich hoffe, ich kann diese Woche zuschneiden!

Wettermäßig hat sich seit dem Wochenende übrigens kaum etwas geändert, in der Nacht gab es Frost, und nun sehen die Tulpen ganz schön traurig aus: 

Mit dieser Erkenntnis verlinke ich mich zum MeMadeMittwoch. Claudia vom Blog bunte kleider
zeigt ein Tuuli Dress im Leoprint.