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Dienstag, 2. Februar 2016

Wer einschläft, muss ausschlafen...!

Über Weihnachten war Ausmisten im Kleiderschrank angesagt. Einiges musste gehen, weil es zerschlissen war (oder - ähem - nicht mehr passte). So auch meine Lieblings-Schlafanzughose, Original Schiesser - über fast acht Jahre oft getragen und inzwischen arg fadenscheinig .

Ersatz musste her, und die Originalhose taugte noch dazu, auseinandergeschnitten zu werden, um als Schnitt für den Nachfolger herzuhalten.
Stoffe.de hatte vor Weihnachten eine Rabattaktion auf Baumwollstoffe, und so habe ich mich eingedeckt mit einem ganz süßen Baumwollstoff in hellblau mit kleinen weiß-beigen Ornamenten.



Schnell zugeschnitten, flugs genäht - hinten habe ich im Bund einen Gummizug eingezogen, zusätzlich einen Tunnelzug mit einem Bindeband aus dem gleichen Stoff.
Da ich dieses Jahr meine gesammelten Reste abbauen will, habe ich zur Verzierung noch eine schöne Baumwollspitze am Bund und am Saum aufgenäht. Das gibt der Hose einen sehr romantischen Anklang.




Passend dazu habe ich aus einem gut abgelagerten Jersey in Creme ein Shirt gebastelt, dessen Schnitt ich ebenfalls von einem bestehenden Kleidungsstück abgenommen habe.










Hals- und Armbündchen habe ich mit einem Rollrand versehen und mit einer Zierstichranke versehen.

Fertig ist mein schöner neuer Schlafanzug:




Dieser schöne Schlafanzug schaut nun beim Creadienstag vorbei, außerdem bei Dienstagsdinge - und HoT ist er natürlich auch :)

Mittwoch, 8. Juli 2015

Wasserfall-Ringelshirt

Bei der Hitze der vergangenen Woche war an Nähen nicht zu denken. 
So zeige ich heute ein Shirt vom letzten Jahr, das sich seit letztem Herbst im Schrank versteckt und das sich im gerade vergangenen Urlaub in Schottland (bei mir deutlich angenehmeren Temperaturen) gut bewährt hat:
 

Wieder im maritimen Ringellook, mein aktueller Favourite.
Der Schnitt ist aus der Burda 5/2014. Ich wollte unbedingt ein Wasserfallshirt haben! Bei diesem Schnitt gefiel mir dazu noch die Kombi mit den Raglanärmeln, an denen der Kragen gerafft angenäht wird:
Genau da lag mein Problem mit diesem Schnitt.
Irgendwie kriege ich das mit dem "zwischen den Markierungen auf x cm einkräuseln" einfach nicht hin, schon gar nicht mit der Hand. So habe ich schließlich Framilonband eingenäht. Nun ist die Raffung zwar gleichmäßig, allerdings ist das Ganze nun ziemlich steif. In der Kombination mit dem nicht ganz so fließenden Jersey (Stoff und Stil) nicht die optimale Kombination.

Dennoch gefällt mir das Shirt sehr gut, und gerade bei den bisher üblichen kūhleren Temperaturen ist es sehr angenehm zu tragen


Damit geht das Shirt zum heutigen MeMadeMittwoch, und zu
After Work Sewing.

Dienstag, 7. Juli 2015

Meine erste Kette - jetzt schmückt sie auch noch...

Heute zeige ich euch meine erste selbstgemachte Kette. 
"Eigentlich" bin ich nicht so der Schmucktyp. Ohr. Früher konnten die Ohrringe nicht groß und auffällig genug sein, und zeitweise habe ich mir kiloweise Ketten umgehängt und Ringe angesteckt, aber die Begeisterung hat sich mit den Jahren deutlich gelegt. Inzwischen trage ich fast ausschließlich Ohrstecker, sehr selten mal Ketten, und fast immer die gleichen Ringe. 

Aber dann kam der Spring Style Along von Marja Katz und Mamamachtsachen.
Beim 4. Treffen war das Thema "Accessoires" - Schmuck & Co. Inspiriert von den Ideen meiner Mitstreiterinnen und dank eines Gutscheins vom Glücksfieber, dem lokalen Perlendealer, habe ich mir passend zu meinen Spring-Outfits Zutaten für eine Kette gekauft. 

Wie es dann so ist mit Projekten, bei denen man nicht so recht weiß, wie anfangen - die schöne Beute lag erst mal vier Wochen in der Versenkung. Dann erfuhr ich vom "Häkelbüdelclub" hier im Dorf, bei dem auch Schmuck gebastelt wird. Bingo! Mit der netten Unterstützung einer neuen Bekanntschaft war die Kette dann wirklich einfach fertiggestellt:

Ich habe blaue Prismen und weiße Würfelchen abwechselnd miteinander kombiniert, wobei die blauen Prismen immer abwechselnd auf zwei Drähte gefädelt werden. 

Dazu gibts einen Knebelverschluss - und schon ist die Kette fertig.



Recht eng am Hals anliegend - genau,wie ich es wollte!


Dienstag, 9. Juni 2015

Anker-Beanie

Zur Zeit liebe ich alles Maritime - blau, weiß, rot, Anker, Ringel... Das macht mir einfach gute Laune.

Den schönen Ankerjersey von Stoffe.de musste ich einfach haben, auch wenn ich noch keine Idee hatte, was er mal werden sollte. Aber ihr kennt das sicher - die Idee kommt mit der Zeit.
So auch hier - eine Beanie musste her!

Denn über Pfingsten war ich auf der Ostsee, und bei dem nicht vorhandenen Frühling brauchte ich was auf die Ohren: 


Der Loop gehört zu meiner Valentina-Jacke und wurde hier schon einmal gezeigt.

Die Fotos sind entstanden auf der "CATHARINA" im Stadthafen von Wismar am verregneten Morgen des Pfingstsamstags.

Außen Anker - innen Ringel:


Und mit einem elastischen Zierstich verziert: 

  

Nach dieser Anleitung von Hamburger Liebe superschnell genäht - und ab zu

Creadienstag
After Work Sewing
RUMS



Mittwoch, 3. Juni 2015

Dauer Ufo - Hose in rot

Ziemlich zu Beginn meiner Nähkarriere habe ich diese Leinenhose aus wunderschönem (und sehr teurem) Stretch-Leinen genäht:
Den Schnitt hatte ich aus einer Burda aus 2007, allerdings gab es den nicht bis zu meiner Hosengröße, und so musste ich ein bisschen anpassen.
Leider ging das "in die Hose" - und am Ende war sie viel zu weit in Hüfte und Bund und insgesamt sehr sehr schlackerig.
Einen Sommer lang habe ich sie getragen, wie sie war -  zum folgenden Winter hin verschwand sie in der Versenkung. Eigentlich hatte ich sie beim Ufo-Abbau-Sew-Along im Januar in Angriff nehmen wollen, aber dann doch unmotiviert liegen lassen.
Erst beim Spring-Style-Along habe ich die Hose endlich beim Wickel gepackt.

Und wie es so häufig ist mit diesen Projekten, die man so lange vor sich herschiebt: Am Ende war es gar nicht so schlimm.
Bund ab, Reißverschluss rausgetrennt, Hosenbeine an den Außenkanten deutlich enger genäht, Reißverschluss wieder eingenäht und den Bund wieder ordentlich angenäht. Da ich inzwischen eine Overlock-Maschine besitze, ist die Hose innen nun auch ganz ordentlich versäubert.

Und nun passt sie super:

Für diese Fotos hat mich mein Mann an die Wand gestellt - er hatte gerade die Werkstatt komplett ausgeräumt und entrümpelt und war der Meinung, "echte Modefotografen" suchen sich auch immer außergewöhnliche Orte fürs Shooting.

 Hier aber noch mal draußen am Teich. 
Nun habe ich ein neues Lieblingsteil!
Und ist das Rot nicht herrlich?

Verlinkt zu
MeMadeMittwoch (hier pråsentiert uns Dodo heute ihr famoses Wickelkleid)
 und

After Work Sewing


 und RUMs







Mittwoch, 27. Mai 2015

Wickelrock mit Pfiff - Raita

  Bei einigen Blogs bin ich über diesen wunderbaren Schnitt gestolpert: 

Nach Kurzer Beratung mit der Designerin Sophie, ob ihrer Meinung nach der Schnitt auch zu meinem Körperbau passt, wanderte der Schnitt ins Körbchen, wurde ausgedruckt und zusammengeklebt. 
Hier das erste Kompliment: Ich glaube, dieser Schnitt ist der erste E-Book-Schnitt, bei dem mir nicht an einer Stelle etwas aus dem Winkel läuft - dank der raffinierten "Kringel", die als Passzeichen viel besser funktionieren als alles, was ich bisher so gesehen habe. Dafür schon mal ein dickes Danke an die Zeichnerin!
Als Material habe ich einen leichten Jeansstoff ausgewählt, dazu passend blaues Schrägband mit weißen Punkten und Spitzenkante. 
Die Anleitung ist reich bebildert und verständlich geschrieben. Der Zuschnitt geht schnell, das Nähen eigentlich auch - allerdings machen einem bei der Anpassung der Abnäher die fast 3m Stoff das Leben etwas schwer, solange der Knopf noch nich gesetzt ist. Aber auch das ließ sich mit Hilfe einer Armee von Stecknadeln bewältigen.
Leider hatte ich beim Kauf nicht im Sinn, dass der Stoff für den Rock möglichst nicht elastisch sein sollte.
Prompt schlug das Schrägband nach dem Annähen Wellen. Am unteren Saum ergibt sich dadurch ein schöner gewellter Saum, am Bund jedoch ging das gar nicht. Also habe ich knapp 2m Schrägband abgetrennt, Abnäher verengt und das Schrägband wieder angenäht. Diesmal habe ich wie ein Luchs aufgepasst, den Jeansstoff nicht zu dehnen, und diesmal passte es.

Dann der nächste Schreck - ich hatte total blaue Finger. Scheinbar färbte die Jeans wie blöd. Aber der Verkäufer hatte mir mehrfach versichert, der Stoff sei vorgewaschen... Mit klopfendem Herzen wanderte Raita in die Waschmaschine - und kam unversehrt und mit unverfärbtem Schrägband wieder zum Vorschein. Puh!
Schnell den Knopf gesetzt - leider kommt die schöne Used-Look-Optik bei diesem Foto nicht gut heraus: 


Bügeln - Anziehen   Freuen:


Ein tolles Teil, ein einfacher Schnitt, wandelbar in Länge und Design, mit Tasche oder ohne - ganz ganz toll!

Stolz wie Oskar schicke ich Raita nun zum MeMadeMittwoch   (hier zeigt Gastbloggerin Anne ein wunderbares Cape zum roten 40er-Jahre-Kleid) und zur Afterwork-Sewing-Linkparty und freue mich auf die Werke der anderen Damen.  
Am Donnerstag darf Raita dann zum RUMs.


 

Dienstag, 19. Mai 2015

Ottobre - Schnäppchen-Shirt

Zwar ist es hierzulande momentan gar nicht frühlingshaft, aber wir hatten schon ein paar schöne Tage, und so habe ich mir für meine Spring-Style-Garderobe gleich zu Anfang des Style-Alongs von Mamamachtsachen und Marja Katz ein T-Shirt genäht. Jetzt komme ich endlich dazu, es Euch zu zeigen:
Beim November-Stoffmarkt hatte ich einen schönen festen Jersey-Coupon von 1 x 1,40 m ergattert, dunkelblau mit weißen Wellen, herrlich griffig und für sagenhafte 6 EUR. Keine Frage - der musste mit. 

Und weil das mit dem Ottobre T-Shirt Schnitt (Schnitt 1 aus Ottobre 5/2013) beim ersten Versuch so toll geklappt hat, war das der Schnitt der Wahl. 

Wie ich auf verschiedenen Blogs gelesen habe, ist statt Bündchenabschluss oder Jerseystreifen  die Verwendung von Belegen am Halsausschnitt eine weitere Lösung. Da ich das Anfummeln von Bündchen nicht so gern mag, habe ich das bei diesem Shirt ausprobiert. Ergebnis: sehr gut!
Das Ringelshirt habe ich gleich entsprechend umgearbeitet, hier gefiel mir der Jerseystreifen zum Beispiel gar nicht. 

Zwischenzeitlich habe ich mich mit meiner Ovi gut bekannt gemacht, und das Nähen ging Ruck-Zuck, ebenso das Versäubern der Besatzstreifen haben wir ganz prima hingekriegt:

 
  
Der Originalschnitt hat lange Ärmel, einen abgerundeten Saum und eine Brusttasche - wie ihr sehen könnt, habe ich die Ärmel gekürzt, das Shirt insgesamt (vielleicht ein bisschen zu viel?) beherzt gekürzt und mit gradem Saum genäht. Der geschwungene Saum war mir bei dem Muster ein bisschen zu viel. Die Brusttasche hatte ich schon beim Ringelshirt weggelassen. 

Und, was soll ich sagen - ein prima lockeres T-Shirt mit schönem "halsfernen" Ausschnitt (ok, das Hemdchen guckt raus) ist eingezogen in meinen Kleiderschrank! Das sonnige Wetter Anfang März schreit geradezu danach, dass die entsprechenden "Modefotos" (Zitat des besten Ehemannes der Welt) entstehen.
Hier die Tragefotos, entstanden kurz nach Ostern, als es hierzulande noch sehr kahl war: 


Und damit ab zum Creadienstag, Memademittwoch und RUMs, mal gucken, was die übrigen MitmacherInnen so produziert haben.

Mittwoch, 29. April 2015

Sweat-Blazer: Wardrobe Basic im Spring Style

Eines meiner UFO's aus dem alten Jahr ist dank des Ufo-Abbau-Sew-Alongs von Nahtzugabe5cm fertiggestellt, wird inzwischen gern getragen und in den Spring-style integriert.
Höchste Zeit, das Lieblingsstück beim Me-made-mittwoch  vorzustellen!


Beim Schnitt handelt es sich um "Wardrobe Basic" aus der Ottobre 5/2013.
Den Blazer hatte ich mir schon mal aus Walk genäht und fand ihn so schön und vor allem so einfach, dass ich dachte "der muss doch auch in Sweat gut aussehen".

Den weißen Sweat besorgte ich mir schon im verganenen Sommer, der Blazer wurde zugeschnitten und sogar genäht - aber wenn ich drinsteckte war ich mit dem Hakenverschluss sehr unzufrieden.  Also wurde er erst mal zur Seite gelegt.

Beim Sew-Along habe ich mich dann des Blazers erinnert und ihn wieder hervorgekramt. Zwischenzeitlich hatte ich mir auch meine "Susi" besorgt, so dass ich ab jetzt die Passform viel einfacher prüfen konnte.

Der erste Plan, statt der Haken Knöpfe zum Schließen zu verwenden, scheiterte. Dafür bin ich zu gut gepolstert gab der Schnitt, trotz inzwischen aufgelöster Abnäher rundherum, nicht genug Material her.

Allerdings waren die Abnäher doch der Schlüssel zur Lösung. Hinten sind rechts und links der Mittelnaht je 2 Abnäher, die ich wie im Original wieder eingenäht habe. Dadurch erhält der Blazer auf der Rückseite etwas Struktur: 
 Vorne habe ich sie etwas knapper als im Schnitt angegeben angenäht. Und damit hatte ich vorne genug Stoff, um auch den Hakenverschluss wieder anzubringen:
Außerdem habe ich die Saumkante noch einmal aufgetrennt und korrigiert, denn mir waren im ersten Anlauf die Ecken etwas zipfelig geraten. Und damit ist ein legerer, bequemer und bürotauglicher Blazer in meinen Kleiderschrank eingezogen:

Der Blazer ist inzwischen ein bequemes Lieblingsteil - trotz des empfindlichen Weiß. Wenn mein Kater mich beim Morgenkaffee mit Liebe überhäuft, ist es schwierig, die Katzenhaare wieder abzubekommen... :-)
Aber man kann ihn (den Blazer, nicht den Kater) problemlos waschen - und dann gleich wieder tragen... Vielleicht folgt noch einer in rot...

Außerdem verlinkt zu RUMS .


Mittwoch, 22. April 2015

Miou Miou - Valentina

Beim Spring-Style-Along, der von Marja und Alex ins Leben gerufen wurde, ist mein Thema Blau-Weiß-Rot maritim. Eines der ersten Stücke, das ich neu zu diesem Thema genäht habe, ist meine - wie ich finde - wunderschöne Sweatjacke:


Meine Lieblings-Sweatjacke von Bo Bendixen, in der ich jahrelang quasi "gewohnt" habe, ist inzwischen total abgewetzt und "spackig".
Gut, dass ich inzwischen Nähen gelernt habe - so kam ich zu meinem neuesten Projekt :
Die Sweatjacke "Valentina" von   Miou Miou.

Der Schnitt gibt mehrere Varianten her - Kapuzenpulli, -jacke, mit Kräuselärmeln oder glatten Ärmeln.
Auf der Seite gibt es einige Designbeispiele - Ein Schnitt, an dem ich mich austoben kann, um für die Bo-Bendixen-Jacke angemessenen Ersatz herzustellen.

Schnell landet der Schnitt in meinem Briefkasten, und ich bin erst mal etwas ernüchtert: Soooo viele Einzelteile, ach herrje!
 
Weil meine BoBe-Jacke auch rot ist - war - entscheide ich mich für Sweat in ebenfalls sattem Rot, dazu blaue Bündchen, und an einem Sonntagnachmittag zeichnete ich den Schnitt ab und schneide beherzt den schönen flauschigen Sweat zu.
Beim letzten Stoffmarkt bequatschen überzeugen mich meine Freundinnen zu dem maritimen Schiffchen-Jersey. Klar, wer die See liebt, braucht Schiffchen! (Piratenjersey als Alternative konnte ich grade noch abwimmeln...) Auf Empfehlung meiner schlauen Freundinnen nehme ich gleich ein Stückchen mehr, und dazu noch dunkelblauen Jersey, um noch einen passenden Loop zu nähen.

Overlock-Naht auf flauschigem Eike
Da ich etwas birnenförmig gebaut bin, musste ich den Schnitt am unteren Ende etwas verändern und habe sogar - Meisterleistung - sogar dran gedacht, die Tascheneingriffe mit abzuändern.
Und schon ging's los mit Nähen - dank meiner Ovi, mit der ich mich bei diesem Projekt angefreundet habe, sind die meisten Nähte schnell geschlossen. Einzig die Taschen, besonders deren blauen Besatz, fand ich etwas fummelig, da ich hier ständig die Garnfarbe wechseln musste.

Dank der guten Anleitung, die dem Schnitt beigelegt ist, und der Fotoanleitung im Internet gehen Kapuze, Reißverschluss und Bündchen gut von der Hand. 

Und schwupps, ist MiouMiou fertig - mein bisheriges Meisterstück:
 
Ich bin einfach soo stolz auf das schöne neue Teil! Da lässt auch die Trauer über das Ende der Bo-Bendixen-Jacke nach. Und durch den maritimen Charakter und die rot-blaue Farbgebung passt das Jäckchen auch prima zu meinem Thema im Spring-Style-Along.



 Nähpremieren: 
  • geteilter Reißverschluss
  • Bündchen
  • Kapuze
Stoff:
  • Ganzjahressweat "Eike" - Stoffkontor
  • Jersey, Bündchen, Reißverschluss - Stoffmarkt 

So
geht meine neue Lieblingsjacke, die ich schon beim  Creadienstag gezeigt habe,  zum Memademittwoch.
 Und damit auch wirklich alle gucken können, auch zum RUMS.

 




Dienstag, 31. März 2015

UFO-Hose: was lange währt...

Eigentlich dachte ich, es sei jetzt Frühling, die letzten Wochen haben uns so viel Sonnenstrahlen (und die SoFi) beschert, dass man sich gar nicht mehr vorstellen kann, dass es auch noch anders geht - aber: 

Also hole ich meine UFO-Posts nach. Es gibt nicht nur Näh-Ufos... aber über ein solches berichte ich jetzt.

Dank des Ufo-Abbau-Sew-Anlongs, den Nahtzugabe5cm im Januar veranstaltet hat, ist meine schwarze Hose endlich tragbar.

Bei meinem allerersten Stoffmarkt im September 2013 habe ich mir Stoff besorgt, um das Modell Nr. 20 aus Ottobre 2/2013 zu nähen. Entschieden habe ich mich für einen Baumwollstoff mit Elasthan-Anteil in einem fröhlichen Schwarz:
Im Nachhinein muss ich sagen, so eine Hose mit allem Drum und Dran - Sattel, Bund, Gürtelschlaufen, Taschen, Reißverschluss... - war für mich Anfängerin (ich nähe seit Frühjahr 2013) ein ganz schön großes Stück. Aber das weiß man ja immer alles erst hinterher.

 Da ich in Taille, Hüfte und Beinlänge verschiedene Größen habe, habe ich ein bisschen am Schnitt verschlimmbessert herumoptimiert - und das ging wohl nach hinten los.
Nachdem ich in langer Arbeit alle Teile zusammengefügt hatte, saß bei der ersten Anprobe nichts so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Im Bund und der Hüfte zu weit, zu lang, und die Schrittnaht war irgendwie auch nicht richtig, denn die Hose beulte am Beinansatz ganz fürchterlich. Damals hatte ich schon die Mittelnaht von Sattel und Bund einmal aufgetrennt und im Rücken Weite herausgenommen.


So saß die Hose in der Taille ganz gut, aber die übrigen Passformmängel blieben weiter erhalten.
Aber ich hatte keine Lösung parat und wollte auch keinen schwarzen Stoff mehr sehen. Also wanderte die Hose in die Versenkung und wurde erst über ein Jahr anlässlich des Sew-Alongs später wieder hervorgekramt.

Inzwischen um einige Erfahrung reicher, traute ich mich an die Korrekturen. Schrittnaht auftrennen, enger machen - passt. Seitennähte auftrennen, enger nähen - passt. (OK, ich habe nicht bedacht, dass die Tascheneingriffe dann etwas weiter nach hinten rutschen, aber das stört mich erst mal nicht).

Und hier - tadaa! - meine erste so ganz richtige Hose mit allem Zipp und Zapp, die man sogar tragen kann (hier kombiniert mit meinem schönen Ringelshirt):
Die Bilder hat der beste Ehemann von allen schon vor einer Weile aufgenommen, als es hierzulande noch mehr nach Frühling aussah...

Die Stoffwahl war vermutlich nicht die beste, denn der Stoff ist relativ schwer und hängt sich durch das Elasthan ein bisschen aus. Das konnte ich damals aber noch nicht so gut beurteilen. Immerhin lässt sich die Hose problemlos waschen und ist so gut wie bügelfrei.

Und damit präsentiere ich sie stolz beim
und bin gespannt, was meine Mitstreiterinnen heute so zeigen:

Dienstag, 17. März 2015

Es osterhasiet am Fenster ...

Nachdem die Foren immer mehr von Osterhäschen bevölkert werden, kann auch ich nicht mehr an mich halten und habe auch Häschen hergestellt:

Kleine Minihäschen aus Stoffrestchen, nach eigenem Schnitt. Ein Häschen ist ca 10 cm hoch (incl Ohren).
So kleine Häschen lassen sich prima beim Fernsehen mit der Hand nähen und sind flugs fertiggestellt...

Ausgestopft mit dem Inhalt von Ikea-Kissen, mit einem Aufhänger und einer Halsschleife versehen, wandern sie dann als Osterdeko an meinen Vier-Jahreszeiten Haselzweig, zusammen mit Papierschmetterlingen und Ostereiern (ein paar Origami-Kraniche haben sich auch eingeschlichen):
 Nun ist nicht nur auf dem Sofa (s. Frühlingskissen) der Frühling eingezogen, sondern auch am Fenster:

Damit wandern die Hasis zum
 Creadienstag,  zu Ich will Frühling , zur Stoffreste-Linkparty  , zu Crealopee und zu RUMS    und sollen auch Euch erfreuen. Mal scheuen, was die anderen alles so gewerkelt haben!