Sonntag, 15. November 2015

Weihnachtskleid-Sew-Along - Ich bin dabei!

Heute ist der erste Termin des diesjährigen Weihnachtskleid-Sew-Alongs 2015.
Den Organisatiorinnen an dieser Stelle schon einmal vielen Dank! So ein Sew-Along ist doch immer eine feine Sache! Gerade jetzt, wo ich an einer akuten Nähblockade leide, finde ich das an-die-Hand-genommen-werden und auch den Druck durch die regelmäßigen Termine des Sew-Alongs durchaus motovierend.

Heute geht es um den Rückblick auf die Garderobe der letzten Jahre.

Im letzten Jahr habe ich mir aus einem Stoffmarktfund diesen Rock genäht:
Ebenfalls letztes Jahr habe ich das total misslungene Kleidchen aus 2013 zu einer Bluse umgearbeitet:

Dieses Jahr habe ich einen Stoff im Blick, einen schönen weichen Wollstoff .
In schwarz liegt er schon bereit für eine Hose (nämlich den Nachfolger meiner Probejeans), nun habe ich ihn noch einmal in schwarz-weißem Fischgrat bestellt.

Nun ist die Frage - Kleid oder Rock?

Das Shiftkleid, das Kleidermanie in ihrem Post vorstellt, würde mir sehr gut gefallen. Etwas Ähnliches habe ich als Sommerkleid schon einmal genäht, der Schnitt ist aus Ottobre 02/2014:
Der schlichte Schnitt passt sicher gut zum Stoff meiner Wahl. Aber so ohne Schnickschnack ist es vielleicht etwas zu streng und langweilig?
Allerdings würde ich hier den Ausschnitt etwas größer konstruieren, und der Rock dürfte gern auch etwas länger sein. Bei meinem Sommerkleid erinnere ich mich zudem, dass es wegen der fehlenden Abnäher im Rücken schwierig war, die Passform ordentlich hinzukriegen. Dafür war es sehr schnell genäht.


Bei der Durchsich meiner inzwischen sehr zahlreichen Burdas/ Ottobres/ Simplicities habe ich mich noch in dieses Kleid verliebt:
Am Schnitt gefallen mir die Prinzessnähte vorn und hinten (hab ich noch nie genäht...), das hintere geteilte Rockteil und die Falten am vorderen Rockteil.
 Ich würde allerdings die Ärmel weglassen, Belege ansetzen und die Ärmel dann mit dem Futter verstürzen. Mit den bestellten 1.5 m Stoff müsste ich so gut auskommen.

Als Rock könnte ich mir etwas Hollyburn-artiges vorstellen. Ich habe einen Rock in perfekter A-Linie, aus dem ich leider rausgewachsen bin. Davon könnte ich mir den Schnitt leicht abnehmen.

Da muss ich nun noch mal in mich gehen.
Und dringend mal luschern, was die anderen Mädels für Ideen aushecken.


Mittwoch, 11. November 2015

Kuscheln mit Hugo

In letzter Zeit laufen mir ständig Hugos über den Weg.
Als Getränk natürlich. Der beste Vermieter und netteste Herr der Welt heißt Hugo. Bei der Goldenen Hochzeit meiner Schwiegermutter erhielt mein Mann das Kompliment "Du siehst aus wie früher Onkel Hugo!" - und nun auch noch Hugo in Form eines Ponchos - Gosia Gradek hat ihr Modell so benannt (Anleitung von Ravelry - hier).

Über die spannenden Anfänge (wird das Garn reichen..? Schaffe ich das Projekt, bevor der harte norddeutsche Winter über mich hereinbricht?) habe ich hier schon geschrieben. Inzwischen ist das gute Stück trotz einiger hausgemachter Widrigkeiten fertiggestellt, und temperaturtechnisch haben wir momentan eher Frühling. Alles schick also. 

Bevor ihr alle Angst bekommt - die Anleitung ist im Prinzip simpel, und wenn man das Prinzip verstanden hat, ganz problemlos nachgearbeitet.
Meine Schwierigkeiten entstanden wieder mal dadurch, dass ich ein anderes als das Originalgarn verwendet habe, und dass ich wieder mal die Maschenprobe für verzichtbar gehalten habe. Ob ich das jemals lernen werde?

So ergab sich erst nach der ersten Fertigstellung und einer Runde in der Waschmaschine, dass der Kragen (obwohl ich ihn schon einmal aufgeribbelt und viel kleiner neu gestrickt hatte) total ausgeleiert war.
Außerdem war er viel zu lang - an den Armen hing er störend über die Hände, der Saum ging über die Knie. Immerhin war ich aber mit der Wolle gut ausgekommen, alle 14 Knäuel aufgebraucht.
Aber nun - RibbelRibbelRibbel...

Mangels passender Rundstricknadeln mit kurzem Seil habe ich den Kragen dann in Reihen gestrickt, nachdem ich ihn nach meiner bewährten Methode abgeschnitten und neu angestrickt habe.Dabei habe ich noch ein paar Maschen als Übertritt angestrickt, um eine Knopfleiste zu bauen.

Habe ich nicht tolle Knöpfe gefunden? Sie stammen aus einer "Knopferbschaft" der Schwester meines Opas, die Schneiderin war. Fünf ganze Kästchen mit Knöpfen habe ich von ihr geerbt, darunter viele Perlmuttknöpfe, für die man heute fast ein Vermögen hinlegen muss. Diese Knöpfe hier habe ich mit der Perlmuttseite nach unten angenäht, da ich die grünbraune Oberfläche so interessant finde.
Der "Einstieg" über den geknöpften Kragen ist übrigens um einiges praktischer als der ursprünglich vorgesehene geschlossene Kragen. So bleibt die Frisur schön in Ordnung :)

In der Länge musste ich dann ungefähr 10 cm aufribbeln (das waren unglaubliche 2 Knäuel!). Eigentlich war ich nun so "satt" von dieesm Projekt, dass ich danach einfach abketten wollte. Aber auf vielstimmiges Zuraten ribbelte ich noch weitere 10 Reihen auf und strickte doch noch mal die Zopfbordüre als Abschlusskante an. Und ja, meine Zurednerinnen haben Recht behalten: Die Borte gibt dem Ganzen den letzten Schliff.

Und jetzt ist Kuschel-Hugo fertig und wurde am vergangenen sonnigen Sonntag ausgeführt:



Hugo ist mollig warm und durchaus kleidsam, findet ihr nicht auch?

Hier noch mal die Angaben en détail:
- Anleitung:  - HUGO, kostenlos über Ravelry
- Garn: Clou von Junghanswolle. Verbrauch: ca 11 Knäuel, mit Nadeln 6 und 8
- gestrickt in 3 Wochen (ohne meine Unfälle wäre das gute Stück in 2 Wochen locker fertig gewesen)
- Änderungen: offener Kragen mit Knopfleiste

Verlinkt zu
MeMadeMittwoch
Maschenfein - auf den Nadeln November
HäkelLine

Mittwoch, 4. November 2015

Test-Jeans: passt, wackelt und hat Luft!

Heute ist Mottotag beim MMM - alles aus Jeans.
Ursprünglich wollte ich gar nicht mitmachen. Hosen sind für mich immer noch ein Angstgegner, auch wenn ich inzwischen zumindest zwei gut tragbare Modelle fabriziert habe (s. hier und hier).
Andererseits habe ich beim letzten Stoffmarkt habe diesen schönen leichten Jeansstoff ergattert:
  
 Nicht sehr dick, und mit den feinen Nadelstreifen etwas formeller und damit absolut bürotauglich. 
Mit knapp 9 EUR pro Meter auch noch ein Schnäppchen, und damit prädestiniert als Probestoff für Schnitt Nr. 9 aus der aktuellen Ottobre. 
Quelle: Ottobre 5/2015
Also ran an den Feid - wenn's "in die Hose" geht, hält sich zumindest der Verlust in Grenzen.

Und, Mädels: Ich habe DEN Hosenschnitt gefunden, der genau um meine Problemzonen  Birnenform passt! Ich bin total aus dem Häuschen! Endlich auch ein Schnitt für Stoffe ohne Stretchanteil. Ich habe hier nämlich noch ein edles Wollstöffchen, das ich aber erst mal hüten wollte, bis der richtige Schnitt gefunden wäre. 
Den hab ich jetzt, hurra!


Vors Nähen hat der Stoffgott allerdings das Waschen gestellt. Bei dem Preis dachte ich mir schon, dass das Stöffchen färben wird. Der Stoffhändler riet mir, den Abschnitt einzuweichen in kaltem Salzwasser. Hab ich gemacht, und es färbte auch etwas aus, komischerweise in gelb statt blau. 
Anschließend hab ich den Stoff in der Maschine gewaschen, und trotzdem gab es beim Nähen dauernd blaue Finger. 

Im Grunde ist die Hose einfach zu nähen. Als Taschenbeutel habe ich mir diesen schönen Baumwollstoffrest ausgesucht (und hoffe, dass es mir vielleicht Geld in die Taschen regnet...): 



Allerdings wäre ich nicht ich, wenn ich nicht doch so ein paar Stolpersteine einbauen würde: 
Den Reißverschluss habe ich zum einen falsch herum angesetzt. Nun ist die Öffnung auf der rechten statt wie üblich auf der linken Seite. (Weiß übrigens jemand, woher das kommt, dass Damenhosen den "Eingriff" auf der linken Seite haben?) Macht nix.

Mangels Übung und fehlender Fähigkeit, die eigentlich gut verständliche Anleitung von Ottobre umzusetzen, habe ich den Reißverschlusss 3x eingenäht und wieder rausgetrennt. So ganz verstanden, wo mein Fehler ist, habe ich zwar immer noch nicht, aber es ist einer da und hat was mit der Mittelnaht zu tun - aber der RV ist nun drin und schließt. 

Dann habe ich mich entschieden, den Bund etwas tiefer zu setzen. Bei der Anprobe saß die Hose (obwohl laut Schnittbeschreibung "der Bund laut Schnitt etwas unterhalb der natürlichen Taille sitzt") gefühlt unter den Armen wie bei Obelix. Also habe ich den Bund 3 cm weiter unten angenäht. Was ich dabei nicht bedacht habe: Wenn man die Taschen nicht von vornherein auch etwas tiefer setze, werden die Eingriffe kleiner... hoffentlich ist das dann nicht der Grund, wenn es mit dem Geldregen nicht so klappt...! 
Die Hände passen immerhin noch rein, wie man auf dem Foto oben sehen kann.

Die Bundfalten habe ich ca 7cm tief abgestseppt, so dass sie erst ab dem Beinansatz aufspringen. 
Die Bügelfalte über die gesamte Beinlänge habe ich weggelassen.

Wie üblich musste ich in der hinteren Mitte noch einige Zentimeter wegnehmen, dadurch passte der Formbund nicht mehr so recht, und mir scheint, als seien im Schnitt die hinteren Abnäher vergessen worden. Ich habe keine gefunden - und die Abnäher selber eingebaut. Wie ich finde, ganz ordentlich:

Und so sieht sie aus, meine Probe-Bundfaltenjeans: 

Ich finde, der Schnitt hat den Eignungstest bestanden. Die Hose ist superbequem, nirgends kneift was, und die Fehler belassen wir hier unter uns, versprochen?

Die nächste Hose aus dem Wollstöffchen wird dann hoffentlich fehlerfrei und genauso bequem - ihr werdet es erfahren!

Weitere Werke aus Jeans, angeführt von Sibylles Lieblingsmodellen, gibt es auf dem MMM-Laufsteg zu sehen - bitte hier entlang!


Dienstag, 3. November 2015

Wintermützengeschenke

Vergangenen Winter habe ich mir eine wunderbar warme Mütze aus Lana Grossa Olympia gestrickt und mir schlauerweise auch die Anleitung notiert (s. hier).
Die Mütze liebe ich heiß und innig, denn sie hat mich sogar an einem stürmischen Tag am Strand von Westerland sehr gut gewärmt.

Da es einigen meiner Freundinnen sicher auch manchmal kalt ist auf dem Kopf, und weil ich das Lana-Grossa-Garn so toll finde, bin ich frühzeitig in die Weihnachtsgeschenkeproduktion eingestiegen und habe schon mächtig angefangen zu stricken.

Gewählt habe ich wieder die Olympia Gold in lila-orange-gelb, aus der ich auch meine Mütze gemacht habe, und Olympia in Purpur-gelb-rot (total geile Farbkombi, wenn ihr mich fragt), und an je einem Abend eine Mütze gestrickt.

Das Garn ist zwar nicht ganz billig (8 - 10 EUR je 100 g), dafür reicht ein Knäuel locker für eine Mütze, gestrickt mit Nadelstärke 8. Das Garn ist unterschiedlich dick, wie man auf dem Foto oben gut sehen kann, und die Farbverläufe sorgen zusätzlich für eine tolle Struktur.

Wenn man beide Mützen nebeneinander liegen hat, sieht man auf dem Foto unten sehr gut, dass die Farbeffekte bei Olympia (rechts) und Olympia Gold (links) unterschiedlich ausfallen. 

Et voilà, hier sind sie, die Geschenkemützen:



Ich hoffe, meine Freundinnen freuen sich, und sie werden genauso gut warmgehalten wie ich!

Linkparty:Weihnachtszauber 2015, Creadienstag, Maschenfein, HäkelLine; Handmade on Tuesday

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Freizeit! - Valentina Zwo

Ich finde ja, frau kann nie zu viele Jacken haben. 
Eine Jacke ist ja so ein praktisches Kleidungsstück - hält warm, wenn man friert, ist schnell ausgezogen, wenn man nicht mehr friert, lässt sich offen oder geschlossen tragen...
Ich habe viele Jacken, gestrickte und genähte - und doch noch keine für die Freizeit während der bevorstehenden kühleren Temperaturen. 

Das musste sich ändern!

Im Frühling habe ich bereits einmal Valentina von MiouMiou  genäht, eine Hoodie genau nach meinem Geschmack.
Das Frühlingsmodell ist aus Sommersweat, der zwar angerauht ist, aber nicht besonders kuschelig. Für den Herbst habe ich nun einen kuschelig weichen braunen Sweat gewählt und - im Herbst sind die Tage braun genug - mit türkisem Jersey kombiniert. 

Bei meiner Sommer-Valentina stören mich die kleinen Taschen ziemlich - man kann gerade mal eben die Faust einstecken, gemütlich die Hände in den Taschen versenken lässt der Schnitt nicht zu. Daher habe ich hier die Taschenbeutel vergrößert. 
Über die Konstruktion musste ich eine Weile grübeln, denn laut Schnitt ist bestimmt die Form der Taschenapplikation auf dem Vorderteil die Größe des Beutels. So musste ich beides voneinander trennen. Mit ein bisshen Tüftelei hat es dann ganz gut geklappt. 



Ebenso stört mich beim Frühlingsmodell, dass der hintere Kragenbeleg gern umklappt. Hier habe ich den Beleg als Passe abgesteppt: Problem gelöst, und sieht gut aus. Für den Merkzettel - das muss ich bei der anderen Jacke unbedingt noch ändern.


Das Kniffligste an der Jacke ist meiner Meinung nach der Reißverschluss - und wie man ihn so hinbekommt, dass er oben gleichmäßig endet. Dummerweise hatte ich einen 70cm langen RV erwischt, den ich an der Oberkante kürzen musste. Beim ersten Versuch war die linke Seite 1cm höher als die rechte - das konnte natürlich so nicht bleiben. Alles noch mal aufgetrennt, neu genäht - passt!

   

Den Tunnelzug an der Kapuze habe wollte ich eigentlich schick mit Knopflöchern  versehen. Allerdings zickt meine Maschine da noch ein bisschen rum. SelbstVersuche mit untergelegtem Zewa brachten mit der Knopflochautomatik nur wenig mehr als Fadensalat. Also habe ich Rechtecke mit schmal eingestelltem Zickzack genäht. Die sehen nicht ganz so schön aus, aber tun ihren Dienst. 

Inzwischen hat sich die Herbst-Valentina schon gut bewährt bei der Gartenarbeit und Spaziergängen. 
Weitere Alltagskleidung seht ihr hier beim Me-Made-Mittwoch, heute eröffnet von Frau Crafteln in einem schicken Wickelkleid. Weiteres Selbstgenähtes gibt's beim After-Work-Sewing zu sehen - hier werden heute erstmals die Beiträge der Vorwoche vorgestellt, die die meisten Klicks erhalten haben.
Viel Spaß beim Stöbern!

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Knotenkleid - aus der grünen Hölle

Kennt ihr das: ihr geht in einen Stoffladen mit einem Schnitt, lasst euch beraten - und verlasst das Geschäft mit einem Stoff, den ihr euch nie ausgesucht hättet?

So bin ich zu diesem Stoff für mein Knotenkleid gekommen!
Es ist ein Viskosejersey. Grundfarbe: Braun. Mit Paisleys, zum Teil in wildem Limette. NIEMALS hätte ich mir den Stoff selbst ausgesucht. Aber die freundliche Mitarbeiterin rollte ein Stück ab und hielt mir den Stoff am Spiegel vor. Gar nicht schlecht! GEKAUFT!


(Was wiederum dafür spricht, dass in jedem Stoffladen ein Spiegel sein sollte. Mein örtlicher Stoff und Stil zum Beispiel hat das noch nicht begriffen und muss daher oft auf mich als Kundin verzichten)

Der Schnitt ist Twist Knot aus Ottobre 5/2013 und wurde hier schon oft gesehen.

Mit dem flutschigen Viskosestoff war das Nähen teilweise ein Abenteuer. Die Verknotung der beiden Vorderteile bescherte mir so manchen Knoten im Hirn und erneut die Erkenntnis, dass man sich im Zweifel einfach Wort für Wort an die Anleitung halten soll, dann wird es schon werden...
Und das Kleid gefällt mir einfach gut an mir. 



Wenn ich mir die Fotos so ansehe, fällt mir auf, dass meine "Grüne Hölle" farblich sehr gut zum Kleid passt - es ist fast schon tarnfarben, wie lustig :)

Beim Säumen allerdings wäre mir fast die Katastrophe passiert. Irgendwie wollte es mir einfach nicht gelingen, einen vernünftigen, geraden Saum herzustellen. Ich steckte ab und schnitt ab, es zuppelte und zuppelte... Nun ist der Saum ein echter Sparsaum, am Ende war nur knapp 1 cm übrig zum Umschlagen. Kürzer hätte es wirklich nicht sein dürfen! Grade noch mal Glück gehabt!

Momentan lässt sich das Kleid auch noch gut tragen. Leider wärmt die Viskose nicht gut, so dass ich bei tieferen Temperaturen doch leicht fröstele. Aber kombiniert mit Jacke und Tuch ist es für die aktuellen Temperaturen noch ein feines Kleidungsstück - dank der guten Beratung im Stoffladen!


Beim heutigen Me-Made-Mittwoch zeigen (Hobby-)Schneiderinnen wieder ihre Werke. Ella Mara zeigt hier ein Nähkrisenkleid, mit dem es ein sehr gutes Ende gab.
Weiteres Selbstgenähtes gibt es beim After-Work-Sewing, der sich heute erstmals in etwas abgewandelter Form präsentiert..

Dienstag, 20. Oktober 2015

Lieblings-Maschenmarkierer

Am vorletzten Sonntag war ich auf dem Stoffmark.
Natürlich habe ich reichlich Stoffbeute gemacht (die Ergebnisse werden entsprechend Präsentiert werden), aber diesmal gab es auch einige Stände mit Zubehör: Gürtel, Armbänder, Knöpfe... und einen Stand mit Schmucknadeln, Perlen und einer sehr schönen Auswahl an Metallanhängern.

Daraus habe ich mir Maschenmarkierer gebastelt - jeweils ein Anhänger und ein Metallring der größten Größe, die vorrätig war. Nachdem ich dem netten Mann am Verkaufsstand erklärt habe, für welchen Zweck ich die Anhänger verwenden will, kroch er sogar extra unter den Tisch, um in der "Spezialkiste" nach passenden Ringen zu suchen.

Herausgekommen ist dies:


Momentan habe ich ein sehr sperriges Strickprojekt (diesen Poncho  )auf der Nadel, und dafür leisten mir die kleinen lustigen Gesellen hervorragende Dienste.

Eine kleine Anekdote gibt es noch dazu:
Ich habe ein gutes Gehör für Dialekte. Der Verkäufer sprach im gleichen Tonfall, den man in meiner Heimat spricht. Darauf angesprochen, sagte der Verkäufer "Ich komme aus Koblenz." Schwupps, waren wir beste Freunde und quatschen noch ein bisschen über Rhein und Mosel & Co. Verabschiedet wurde ich mit den Worten "Die Ringelscher gebb ich der so medd".
Ach wie herrlich - so etwas erlebt man nur in der analogen Shoppingwelt!

Was ich stricke? Das zeige ich hier (<klick>)
Was die anderen Kreatives treiben, sieht man hier beim Creadienstag und bei Dienstagsdinge.