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Samstag, 9. Juni 2018

Auf den Nadeln im Juni...


Der Juni ist schon halb vorbei (naja, fast...), und ich habe noch gar nicht berichtet, welche Projekte sich derzeit auf meinen Stricknadeln befinden.

Bis dieses Jahr war ich immer ganz diszipliniert:
Keine Ufos
Immer nur ein Projekt zur Zeit

Dieses Jahr läuft es irgendwie anders. Aktuell sind meine drei Projektbeutel belegt, und es ist nicht das erste Mal, dass dem so ist.

Woran genau ich stricke, verrate ich euch hier:

Zum einen stricke ich fleißig an meinem eigenen Design: "Nuvola" aus Suave von Pascuali.
Nuvola, Suave Cotton, Pascuali

Suave ist aus 100% Baumwolle - wer dieses leichte Gespinst von Garn jedoch einmal anfasst, kann das gar nicht glauben. Es ist watteweich (der beste Ehemann von allen nennt es "so weich wie ein Maulwurf) und federleicht. Ein Knäuel von gerade 25 g liefert 160 m Lauflänge, so ist Suave ein sparsamer Partner!
Mein Nuvola wird ein leichtes Jäckchen für kühle Sommerabende, ich stricke es mir als Partner zu einem Hochzeitsgastkleid. Der Teststrick läuft noch, aber die Anleitung soll Anfang Juli erscheinen. Seid gespannt!

Als Kontrastprogramm darf ich für Sandra von Meine Fabelhafte Welt zwei Modelle stricken. Yaaay!
Modellstricken zu dürfen ist für mich eine besondere Freude, und ich gebe mir sehr viel Mühe, perfekte Projekte abzuliefern. Schließlich sind es Modelle, die fotografiert und veröffentlicht werden, und nicht nur Anleitungen, die ich teste und deren Endprodukt ich mit all seinen Unperfektheiten behalten darf. Also ist es für mich doppelte Freude, gleich zwei Modelle stricken zu dürfen mit der Anmerkung, bitte auch die Anleitungen intensiv zu testen, da ich dabei immer so pingelig sei.
In diesem Zusammenhang ist pingelig für mich eine Auszeichnung, denn Anleitungen sollten so perfekt wie möglich sein, damit die Stricker(innen) später keine Probleme haben.

Viel darf ich zu den Projekten nicht verraten, denn sie sind noch geheim, aber ein bisschen anfüttern darf ich euch. Also kommt hier Projekt Nr. 1, gestrickt aus Kos von Sandnes Garn.

Sandnes Garn, Kos
Kos ist ein dickes, aber sehr leichtes Garn aus 62 % Alpaka, 9 % Wolle und 29 % Nylon. Es wirkt, als seien die Fasern um eine Luftsäule herumgesponnen. Ich finde es sehr weich und warm - ideal für die kältere Jahreszeit. Besonders schön finde ich die große Farbpalette des Garns - hier bleiben wenig Wünsche offen. Um Kos bin ich schon eine Weile herumgeschlichen, hatte aber kein passendes Projekt dazu - umso schöner, dass ich es nun testen durfte, und dann auch noch in blau!
Es strickt sich angenehm, ist aber ein bisschen faserig. Empfindlichere Strickerinnen sollten sich immer die Hände gut eincremen.

Das zweite Modell darf ich aus Puno von Lamana stricken. Puno besteht aus 60% Alpaka und 40% Schurwolle und hat eine ganz interessante Garnstruktur: Die Fäden sind zu einer Art Mini-I-Cord gestrickt. Solchen Kettgarnen gegenüber war ich bisher eher skeptisch eingestellt. Aber beim Stricken stelle ich fest: Es gibt ein mega-gleichmäßiges Maschenbild - seht selbst! Und durch die Kettstruktur dröseln sich die Fäden beim Stricken nicht auf, was mir sehr gut gefällt.

Lamana Puno
Puno finde ich beim Tragen ein bisschen kratzig. Für Accessoires wie Mützen oder Handschuhe finde ich das Garn ideal, einen Pullover könnte ich mir eher nicht daraus vorstellen - vermutlich wäre der auch zu warm.
Dieses Projekt stricke ich übrigens mit den CraSy Trio Nadeln von Addi - hierzu gibt es noch einmal einen Erfahrungsbericht, wenn ich den Schleier des Schweigens lüften darf. 

Ilios Top, Teststricken, Pascuali Sole

Und wiederum als Kontrast zu den dicken Garnen aus dem Modellstrick darf ich wieder eine Anleitung für Sandra Groll testen. Nach dem Tira-Top nun ein weiteres Sommermodell: "Ilios", aus dem wunderbaren Sommergarn Sole von Pascuali. Sole ist eine tolle Mischung aus 90% Baumwolle und 10% Kaschmir, ganz weich, aber mit einem sehr schönen Griff. Und maschinenwaschbar ist Sole auch noch!
Die Anleitung soll noch Ende Juni erscheinen, da muss ich nun ein bisschen Gas geben!

Verlinkt zu Auf den Nadeln Juni von Maschenfein .


Sonntag, 13. September 2015

Urlaubsprojekt lila Jäckchen

 Gerade hatte ich ein paar Tage Urlaub, die ich mit dem besten Ehemann der Welt auf unserer Lieblingsinsel Usedom verbracht habe. 

Die besten Nachbarn der Welt haben dort ein Häuschen im Achterland, welches über die Jahre so etwas wie unsere zweite Heimat geworden ist. 
Insbesondere fühlen wir uns dort so wohl, weil es uns dort gelingt, richtig "den Stecker zu ziehen" und die Seele nach Herzenslust baumeln zu lassen. Da es auf der Insel mit dem Handynetz nicht so doll bestellt ist (und man je nach Standort achtgeben muss, nicht ins polnische Netz zu geraten), hat man wirklich seine Ruhe und ist einfach mal nicht erreichbar. Jedes Mal wundere ich mich, dass das heutzutage tatsächlich noch geht. Es geht - und eigentlich ganz wunderbar!

Und was mache ich, wenn ich nicht online sein kann, und die Nähmaschine zu Hause geblieben ist? 
Genau: STRICKEN!

Mein aktuelles Projekt - Diese Jacke aus der Filati Nr. 49 - ist schon eine Weile in Arbeit. Die Maschenprobe und das Material hatte ich hier schon beschrieben. 

Der Stand vor dem Urlaub war dieser:


 Nein, das ist kein Pullover für Leute mit dickem Körper und dünnen Ärmchen :)
Ich habe anders als in der Anleitung vorgesehen, Vorderteile und Rückenteil in einem gestrickt - das spart beim Zusammennähen zwei Nähte, und wie ich feststellte, laufen Fehler im Muster dann wenigstens gleichmäßig durch alle Teile...
Also ist hier ungefähr die Hälfte der Jacke fertig, die beiden Schwänzchen rechts und links sind die angestrickten Bindebänder. 

Gestrickt wird im "Rippenstrukturmuster". Das bedeutet, man strickt haupdsächlich in Zweierrippen, die nach einer gewissen Anzahl von Reihen mittels Umschlägen gegeneinander versetzt werden und einen Zopfmustercharakter entwickeln. 
Da das in der Anleitung verwendete Garn sehr viel dicker ist als meine Merino-Seidenkombi, habe ich mich für einen Rapport von 10 Reihen entschieden, nach denen das Muster versetzt wird. Das sieht dann so aus: 
Gegen Ende der Urlaubswoche ist der Hauptteil der Jacke bereits fertig für den Fototermin auf der Ferienhausterrasse:
Inzwischen sind auch die Ärmel fertig. Nun wird noch gebadet, gespannt, alles zusammengenäht und anprobiert. 
Nach der ersten Anprobe im jetzigen Zustand sieht es so aus, als ob ich die Jacke unten noch verlängern muss, während die Ärmel wieder mal zu lang geraten sind - aber ich habe mich an die Maschenprobe gehalten. Mal sehn, ob ich richtig umgerechnet habe... 

Damit es beim nächtsen Mal nichts schiefgeht, habe ich mir kürzlich diesen Kurs von Makerist gegönnt: "Strickanleitungen anpassen und umrechnen" - leider habe ich es vor dem Urlaub nicht mehr geschafft, ihn anzusehen. Aber die nächsten Projekte sind ja schon in der Pipeline... und ob der Kurs was für meine Schwierigkeiten taugt, werde ich an dieser Stelle berichten.

Verlinkt zu Maschenfein - Auf den Nadeln September - hier zeigen Strickverrückte ihre Projekte.

Dienstag, 18. August 2015

Rollator-Blumengirlande

Meine liebe Oma wird nächste Woche 90.
Natürlich wird im Rahmen der Familie gefeiert, und es werden sicher auch viele Gratulanten aus dem Dorf bei ihr auf ein Gläschen hereinschauen. 

Meine Oma hat mich als Kind immer betreut und bekocht, da meine Mutter arbeitete, und mich ansonsten fast Narrenfreiheit genießenlassen - und  habe ich ihr eine Girlande für ihren Rollator gehäkelt.

Eine Vorschau habe ich schon bei Facebook veröffentlicht, und auf mehrfachen Wunsch schreibe ich hier eine kleine Anleitung, wie ich die Girlande hergestellt habe. 

1) Die Häkelblumen

Hierzu gibt es massenweise Anleitungen im Netz zu finden, daher schreibe ich hier nur ganz kurz, wie ich meine gehäkelt habe. Diese Blüten haben einen kleinen 3D-Effekt, was mir besonders gut gefällt.  


  
  • Einen Fadenring anschlagen 
  • feste Maschen hineinhäkeln
  • Mit einer Kettmasche zum Ring schließen, und am Fadenende ziehen, so dass sich das Anschlagsloch zusammenzieht. (Im Gegensatz zum Maschenring hat man so kein Loch in der Mitte der Blüte)

 







  • 3 Steigeluftmaschen häkeln, und noch 2 weitere LM
  • Dann in das 1. Stäbchen der Vorreihe 1 FM häkeln, wieder 2 LM, 1 FM ins nächste Stäbchen der Vorreihe usw. 
  • Die Runde wird mit 1 Kettmasche in die 3. Steigeluftmasche geschlossen, man hat dann 8 Luftmaschenbögen.












  •  Für die Blütenblätter: 4 Steigeluftmaschen, dann 3 Doppelstäbchen in den ersten Luftmaschenbogen, 4 LM, eine feste Masche um das Stäbchen aus der Vorreihe, wieder 4 Steigeluftmaschen usw. 
  • Einmal herum, macht 8 Blütenblätter, die sich leicht einrollen. 
  • Diese Runde wird geschlossen mit einer Kettmasche in die unterste Steigeluftmasche des 1. Blattes. 
  • Die Fäden der verschiedenen Farben habe ich auf der Rückseite fest verknotet und die Enden später versteckt .

  
Voilá, die Blüte ist fertig. 


Davon habe ich in diversen Varianten (man kann auch mit 6 festen Maschen anfangen und erhält dann 6 Luftmaschenbögen und 6 Blütenblätter pro Blüte) insgesamt 29 Blüten gehäkelt und dabei viele Reste verbraucht. 
Ganz nach Geschmack kann man den inneren Ring, die Luftmaschenbögen und die Blütenblätter jeweils aus verschiedenen Farben oder alles in einer Farbe gestalten.
Bei mir wurde es bunt:


  

 2) Blüten brauchen auch Blätter
Diese sind einfach und schnell gemacht:
  • 12 Luftmaschen anschlagen
  • Eine FM in die 3. Der LM
  • Dann nacheinander 1 halbes Stäbchen, 2 Stäbchen, 2 Doppelstäbchen, 2 Stäbchen, ein Stäbchen, eine feste Masche in die folgenden Luftmaschen häkeln.
  • Damit hat man schon ein kleines Blatt.
 
Nun gibt es mehrere Varianten:
  • Man lässt das Blatt so (Variante oben auf dem Foto)
  • Man häkelt wieder 12 LM und häkelt ein zweites, gleiches, Blatt an das erste
  • Man häkelt 2 weitere FM in die letzte LM (also in die Blattspitze) und auf der Unterseite der Luftmaschenreihe wieder 1 halbes Stäbchen, 2 Stäbchen, 2 Doppelstäbchen, 2 Stäbchen, ein Stäbchen, eine feste Masche. Damit ergibt sich ein doppeltes Blatt.(Variante links unten auf dem Foto)
Die Blätter habe ich jeweils mit einer FM in die Schlaufe auf der Rückseite der Blume gehäkelt, die durch das Verknoten der Wollfäden entstanden ist.

 
  3)  Die Girlande
Als Modell habe ich mir den Rollator unseres Nachbarn ausgeliehen. 
Der hat offenbar das Männermodell mit einer Art Kühltasche – wie geil ist das denn, da hält bestimmt auch das Bier ein Weilchen cool! Meine Oma hat das Damenmodell mit Einkaufskörbchen, aber der Unterschied wird nicht so groß sein in den Abmessungen. 
Da die Girlande am Rollator befestigt werden muss ,habe ich erst mal eine Schlaufe aus 40 LM gehäkelt, die um den Griff gelegt wird. 

Da ich von fast allen Blüten 2 gleiche gehäkelt habe,  habe ich mir die Blüten in einer Reihenfolge zurechtgelegt. Geschätzt muss die Girlande ca 3m lang werden. 
Also brauche ich jeweils 10 cm zwischen den Blüten (entspricht 28 LM), dann habe ich die Schlaufe auf der Blütenrückseite mit einer FM an der Luftmaschenkette angehäkelt, wieder 10 cm Luftmaschen, nächste Blüte… und am Ende wieder eine Schlaufe für den Griff auf der anderen Seite.

Und so sieht das Modell dann umkränzt aus:

Was meint Ihr - meine Oma wird sich sicher freuen. Und wer Lust hat, kann die Girlande nachmachen - ob für den Rollator oder Balkon oder Kinderzimmer...

Dieser Post ist verlinkt bei

Samstag, 11. Juli 2015

Lila - Der erste Versuch

  Mein weißes Ajourjäckchen ist nun endlich (!) fertig - und schon geht's weiter mit dem nächtsen Projekt. 
Hier die Maschenprobe:
 
  Verstrickt wird 
wunderbar weiche Merino supersoft 450 
schön glänzende Seide


in dunkellila, handgefärbt von Heike Hug, erhältlich bei Woll- und Strickträume

Merino ist ja immer sehr weich - aber ehrlich, glaubt mir, diese Qualität ist einfach spitze, und der Service ist so herzlich!. 

Was es werden soll? 
Diese Jacke aus der Filati Nr. 49. 
Ich habe eine ganz ähnliche gekaufte Jacke von Jackpot, und die vertägt es leider nicht im Ankleidezimmer zu hängen, und ist ausgeblichen. Dies wird der Ersatz, der sicherheitshalber einen Platz im Dunkeln bekommen wird.

Natürlich werde ich weiter über das Projekt berichten - hier bei Maschenfein!

Sonntag, 3. Mai 2015

Top Sommer -Sommertop

Neulich lautete "die Verstrickte Dienstagsfrage" vom Wollschaf: "Strickt Ihr allgemein weniger/keine Kleidungsstücke für den Sommer? Tragt Ihr bei sommerlichen Temperaturen überhaupt Selbstgestricktes? Wenn ja, was und aus welchen Materialien?"

Doch - ich stricke auch im Sommer! Allerdings keine richtig großen Stücke (die sind gegen Ende so warm auf dem Schoß), und eher zartere Garne. Da ich nebenbei auch Reste verstricke für Frühchen und krebskranke Kinder, bin ich sozusagen ganzjährig ausgelastet und schlafe beim TV-Film nicht mehr ein.

Hier also mein letztes Strickwerk für mich selbst, von dem ich bereits hier berichtet habe. Da war das Top bis zu den Ärmelausschnitten hochgestrickt. Der Rest ging echt flink. 

An den Ausschnitt- und Ärmelkanten habe ich, wie auch am Saum, kraus rechts gestrickt. Bei den Ärmeln mit einem Strickspiel, was ein bisschen fummelig war: 

Die Anprobe zeigte: passt und hat Luft. 
Bis zu meiner Stola habe ich noch nie ein Strickstück "gebadet". Da das Bad im warmen Wasser mit ein bisschen Shampoo bei der Stola jedoch so einen enormen Effekt hatte, ließ ich auch mein Top ein bisschen schwimmen. Was für eine gute Idee - denn: Die gute "Ella" färbt wie nix Gutes!


  
Nicht auszudenken, hätte ich das Teil einfach mit anderen Sachen in den Wollwaschgang gegeben...
Grade noch mal gut gegangen - manchmal hat man einfach auch mal Glück. 

Trocknen, bügeln, anziehen: So sieht's aus, das gute Stück: 

Die Farbe ist einfach ein absoluter Hingucker!

Hier noch ein paar Details: 
 Auf die Schulternaht bin ich echt stolz. Ich habe die Maschen von Vorder- und Rückenteil zusammen abgekettet, das ergibt diese - wie ich finde - herrlich gleichmäßige Naht.
 Und hier noch eine Nahaufnahme, bei der die Struktur des Garns sehr gut zu sehen ist. 

Zugegeben, die Farbe passt nicht zu meinem Spring Style-Along Look, aber sie ist trotzdem ein echter Hingucker!

Verlinkt zu: 




Mittwoch, 1. April 2015

Top-Sommer -Sommertop

Im letzten Jahr schon sprang mir bei einem Spontanbesuch beim Wolldealer meines Vertrauens "Ella" von Lang Yarns ins Körbchen. Der leuchtende Farbe und die wechselnden Garnstärken im Knäuel konnte ich nicht widerstehen... Ella musste mit. Und zwar in der Farbe Mint - eigentlich gar nicht so mein Ding.

Im vergangenen Sommer habe ich mir ein Top aus der Wolle gestrickt, das mir aber irgendwie nicht so richtig zusagte. Hauptsächlich deshalb, weil mir das Gestrick VIEL zu locker erschien. Empfohlene Nadelstärke: 4.5 - 5.5, ich habe mit 4.5 glatt rechts gestrickt und war nicht zufrieden.

Also wanderte das Top erst mal in die Ecke. Als mir nach Fertigstellung der Stola vom Frühjahrsjäckchen-Knit-Along dann die Projekte ausgingen, habe ich das Top vom letzten Jahr kurzerhand aufgeribbelt und neu mit Nadelstärke 4 angefangen.
Premiere: diesmal habe ich in Runden gestrickt - ein Trend, der mir in den Strickforen des WWW immer öfter begegnet undden ich bisher offenbar verschlafen habe.

So sieht ein Zwischenstand aus:

Neben dem Nadelsalat  gut zu erkennen: die wechselnde Struktur im Garn, die auch verschiedene Farbschattierungen mit sich bringt.
Der Nadelsalat entstand, da ich bei der Passform der Ärmel- und des Halsausschnitts ein paar Schwierigkeiten hatte. 80cm Seil bei der Rundstricknadel ist definitiv zu kurz zum Anprobieren, also musste eine zweite Nadel her, und nach erfolgter Anprobe (ein Schulterteil war schon geschlossen, räusper...) auch noch mal ein Stück aufgetrennt werden...

Hier einmal das Gestrick in der Nahaufnahme: 

Leider ziert sich die Farbe etwas, aber sie ist wirklich brilliant.

Damit erst einmal ab zu Maschenfein - auf den Nadeln im April , zu Stricklust und zum RUMS.

Dienstag, 10. Februar 2015

Auf den Nadeln - Kimono-Pullunder

Per Zufall habe ich diese schöne Linkparty gefunden, wie schön! Einige "bekannte Gesichter"sind hier auch vertreten, feine Sache. Da mach ich doch gern mit!

Zwar habe ich mich zum FJKA 2015 angemeldet (über Memademittwoch), aber mein aktuelles Projekt blockiert die Nadeln, die ich für die geplante Stola benötige. Dieses soll erst fertig werden, um kein Ufo zu werden.

Voilá: das Rückenteil eines Kimono-Zopfpullunders.

Da ich wie immer erst auf die Anleitung stoße, wenn es das Originalgarn nicht mehr gibt, habe ich ganz umdisponiert. Wenn ich schon umrechnen muss, dann ists eh wurscht. So entschied ich mich für Lace Paillettes in Naturweiß.
Da das garn so dünn ist und ich mit Nadeln 3,5 stricke, geht die Sache mit dem Zopfmuster ganz schön langsam voran. Immerhin - nach 3 Anläufen, das Bündchen in der richtigen Breite zu stricken (bei der Maschenprobe habe ich ofenbar kläglich versagt), war das Rückenteil nach 2 Wochen fertig.
Wenn alles nach Plan läuft, gibts fann bald das fertige Stück zu sehen :-)

Und damit ab zu Maschenfein.de