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Dienstag, 8. März 2016

... und noch ein Mützengeschenk

Meine Freundin liebt Petrol-, Mint- und Grüntöne - Farben, die in meiner Farbpalette so gar nicht vorkommen.
Sie hat einen wundervollen, kuscheligen Schal in petrol, und bemerkte kürzlich, wie schade es sei, dass sie keine Mütze dazu besitzt.
Dem kann doch abgeholfen werden :)

Vergangene Woche hatte sie Geburtstag, und bevor der Winter vorbei ist, soll sie doch noch eine Mütze bekommen! Schnell war das richtige Garn gefunden - Ragazza Amici Uno von Lana Grossa, in genau der richtigen Farbstellung:
Quelle: Junghanswolle

Das garn ist superweich und kuschelig, und etwas meliert im Farbverlauf:
(auf dem Foto markiert einer meiner selbstgebauten Maschenmarkierer den Anfang jeder Runde)

Ohne weitere Anleitung gestrickt (nach dem Bündchen jeweils 5 Runden rechts und 3 Runden links), ist die Mütze nach 2 Abenden fertig:




Den Abschluss habe ich gestrickt, indem ich in den letzten 5 rechten Reihen jeweils jede 5. und 6. Masche zusammengestrickt habe, bis auf jeder Nadel noch 5 Maschen übrig waren - die habe ich auf einen Faden gezogen und zusammengenäht.


Und Herr Elch darf wieder als Mützenmodel herhalten:


Hier noch einmal die Details:
- Lana Grossa Ragazza Amici Uno, Farbe Hellpetrol - Graublau - 51% Schurwolle, 49% Polyacryl
- 1 Knäuel á 50 g / 110 m
- Nadelstärke 5 (laut Banderole soll mit 6er Nadeln gestrickt werden. Ich stricke aber sehr locker, und habe auch keine 6er Nadeln - mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.)
- Ohne Anleitung
- Reste: Keine, ich habe das komplette Knäuel verstrickt.


Gezeigt wird mein Werk beim CreadienstagHäkelline, Maschenfein und Stricklust.

Meine Freundin hat sich übrigens gefreut wie Bolle, und bei den kalten Tagen der letzten Woche hat sie die Mütze auch schon mehrfach ausgeführt. Darüber freue ich mich nun wie Bolle :)

Und was ist mein nächstes Projekt?
Natürlich gibt es eins! Diesmal eins für den Frühling, "Timeless Beauty" nach dieser kostenlosen Anleitung vom Garnstudio. Gestrickt aus traumhaft weichem Schmeichelgarn, Baby Alpaka Silk in cremeweiß.
Auf dem Foto seht ihr den zweiten Anlauf. Trotz passend gestrickter Maschenprobe war mir der erste Versuch VIEL zu groß geraten. Nun habe ich 2 Nummern kleiner gestrickt, und es wird passen wie angegossen. Inzwischen habe ich die Ärmelmaschen stillgelegt und stricke den Musterteil des Rumpfteils. Das ist jedenfalls viel spannender als die endlos langen Zunahmereihen der Passe.
Wie es weitergeht zeige ich euch zu gegebener Zeit!

Habt einen schönen Tag!


Mittwoch, 2. September 2015

Die Quartalsdiva: Ajourjäckchen

Der MeMadeMittwoch kehrt heute aus der Sommerpause zurück.
Zur Feier des Tages zeige ich heute mein bisheriges Meisterwerk in Sachen Strickkunst:  Hurra! Mein Ajourjäckchen ist fertig, an dem ich fast ein Vierteljahr gestrickt habe!



Das Jäckchen hatte ich schon länger im Visier (genaugenommen, sobald das Anleitungsheft – Sabrina 03/2015 – erschienen war), und habe es im Rahmen des Spring Style-Alongs in Angriff genommen.
In der Woche vor Ostern habe ich bei meinem örtlichen Wolldealer die Bestellung aufgegeben - und musste drei Wochen auf das bestellte Garn (Secondo von Lana Grossa) warten, da es gerade nicht vorrätig war und von der Färberei nachgeliefert werden musste. Das hat mich ganz schön auf die Folter gespannt! Denn natürlich war ich neugierig wie Lumpi auf das Garn und wie es sich stricken würde.

Anfangs waren Secondo, Muster und ich überhaupt keine Freunde, wie ich hier schon berichtet habe. 
Nach einer Woche Anlaufschwierigkeiten und dank der Adleraugen meiner Stiefmama ging es dann doch vorwärts - nach einem Monat waren nur noch die Ärmel zu stricken (s. hier), und das Projekt sah schon vielversprechend aus. 

Die Ärmel habe ich beide gleichzeitig mit zwei Knäulen auf einer Nadel gestrickt, damit mir die unendlich vielen Zunahmen gleichmäßig gelingen. Das war ein ganz guter Tipp, sofern man nicht durcheinander gerät und dann doch nur an einem Ärmel weiterstrickt...


 Mangels Maschenmarkierern mussten Restefädchen herhalten, denn es werden insgesamt 22 Zunahmen gestrickt: 


Dann alle Teile zusammennähen, alle Kanten mit Krebsmaschen umhäkeln - und Anprobe. 



Ehrliches Urteil des besten Ehemannes der Welt: "Sieht schlampig aus" - meint: die Jacke ist zu lang. 
(Vorher messen halte ich grundsätzlich für vertane Lebenszeit. Vielleicht lerne ich ja mal draus...)
Etwa 10 cm mussten weg.





Wie nun kürzen? Erst mal die Häkelkanten wieder aufribbeln... 
Bei anderen Stricksachen habe ich einfach die Anschlagkante aufgetrennt, dann ließ sich das Gestrick auch von unten auftrennen. Nun ist Secondo zum einen sehr flutschig - wenn eine Masche fällt, dann fällt sie bis ins Nirvana - und das Muster besteht aus so vielen Zu- und Abnahmen, dass Auftrennen nicht möglich war. 
Also habe ich in der gewünschten Reihe die Maschen auf die Nadel gefädelt und darunter beherzt abgeschnitten. 

Das ergab zwar ein Mords-Gefussel, aber den gewünschten Erfolg: Jacke kurz, alle Maschen auf der Nadel, fertig zum Abketten und für die neue Häkelkante. 


Et voilà, so sieht Madame Ajour nun aus: 

Ich hab sie natürlich gleich ausgeführt – bei einem Ausflug nach Lüneburg:
 


Diejenigen unter euch, die „Rote Rosen“ verfolgen, haben die Kulisse sicherlich erkannt :-)

Und bin sehr glücklich über mein elegantes Stück, auch wenn es mich einige Nerven gekostet hat!

Wolle: Lana Grossa Secondo, Verbrauch: 8 Knäuel (gekauft hatte ich die 10 in der Anleitung angegebenen, eines im Original zurückgegeben, und eines ist nach der Auftrennarie nun noch übrig)
Anleitung: Sabrina 03/2015, Modell 18
Änderungen: 10 cm kürzer als in der Anleitung, Picotkante am Kragen und Saum ersetzt durch Krebsmaschen rundum, Hakenverschluss statt Knopf. 

Beim MeMadeMittwoch gibt es heute wieder viele selbstgemachte Kleidung zu sehen – hier >klick< entlang zur Galerie!

 

Samstag, 1. August 2015

Ajourjäckchen - Geschafft!


Wow - Hurra! Mein Ajourjäckchen ist fertig, an dem ich ein Vierteljahr gestrickt habe!
(Vorher musste ich auch noch drei Wochen auf die bestellte Wolle warten, da die gerade von der Färberei nachgeliefert werden musste - das hat mich ganz schön auf die Folter gespannt!)

Anfangs waren Wolle, Muster und ich überhaupt keine Freunde, wie ich hier schon berichtet habe.  Nach einer Woche Anlaufschwierigkeiten ging es immerhin vorwärts, und nach einem Monat waren nur noch die Ärmel zu stricken (s. hier), und das Prokjekt sah schon vielversprechend aus. 

Die Ärmel habe ich beide gleichzeitig mit zwei Knäulen auf einer Nadel gestrickt, damit mir die unendlich vielen Zunahmen gleichmäßig gelingen. Das war ein ganz guter Tipp, sofern man nicht durcheinander gerät und dann doch nur an einem Ärmel weiterstrickt... Mangels Maschenmarkierern mussten Restefädchen herhalten, denn es werden insgesamt 22 Zunahmen gestrickt:



 Dann alle Teile zusammennähen, alle Kanten umhäkeln - mit Krebsmaschen - und Anprobe. 

Ehrliches Urteil des besten Ehemannes der Welt: "Sieht schlampig aus" - meint: die Jacke ist zu lang. 
(Vorher messen halte ich grundsätzlich für vertane Lebenszeit. Vielleicht lerne ich ja mal draus...)

Wie nun kürzen? Erst mal die Häkelkanten wieder aufribbeln... 
Bei anderen Stricksachen habe ich einfach die Anschlagkante aufgetrennt, dann ließ sich das Gestrick auch von unten auftrennen. Nun ist Secondo zum einen sehr flutschig - wenn eine Masche fällt, dann fällt sie bis ins Nirvana - und das Muster besteht aus so vielen Zu- und Abnahmen, dass Auftrennen nicht möglich war. 
Also habe ich in der gewünschten Reihe die Maschen auf die Nadel gefädelt und darunter beherzt abgeschnitten. 

Das ergab zwar ein Mords-Gefussel, aber den gewünschten Erfolg: Jacke kurz, alle Maschen auf der Nadel, fertig zum Abketten und für die neue Häkelkante. 


Et voila - so sieht Madame Ajour nun aus: 

Wolle: Lana Grossa Secondo, Verbrauch: 8 Knäuel (gekauft hatte ich die 10 in der Anleitung angegebenen, eines im Original zurückgegeben, und eines ist nach der Auftrennarie nun noch übrig)
Anleitung: Sabrina 03/2015, Modell 18
Änderungen: 10 cm kürzer als in der Anleitung, Picotkante am Kragen und Saum ersetzt durch Krebsmaschen rundum, Hakenverschluss statt Knopf. 

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Sonntag, 7. Juni 2015

Ajourjäckchen - Work in Progress

 
Seit Ende April sitze ich an meinem Dauerbrenner - einem Ajourjäckchen aus Sabrina 2/2015.
Hier  hatte ich über die Anfangsschwierigkeiten mit der zickigen Wolle ("Secondo" von Lana Grossa" berichtet. Seither sind 6 Wochen vergangen, und alle Beteiligten - Muster, Wolle, Nadeln, Strickerin - haben sich inzwischen miteinander arrangiert.

Hier ist der ansehnliche Zwischenstand: 


 Hier gibt es das Muster noch einmal in Großaufnahme - eigentlich eine ganz einfache Sache, aber ich habe ganz schön dran geknabbert, bis ich den Bogen raus hatte:
Nun fehlen nur noch die Ärmel.
Im Musterrapport ist das eine ziemlich kniffelige Angelegenheit, denn es wird ständig (19 x alle 6 Reihen...!) zugenommen, und dabei müssen die Zunahmen ins Muster eingefügt werden.
In einem Strickforum habe ich den Tipp bekommen, beide Ärmel gleichzeitig zu stricken, damit alle Zunahmen gleichmäßig erfolgen.
Das sieht dann so aus:
  
(andere Stimmen behaupten, das sei eine Figur aus der Muppet Show...)

Nun hoffe ich, dass ich die Ärmel noch vor dem Urlaub fertigbekomme. Denn es wartet schon ein ganz besonderes Wollschätzchen in meiner Schatztruhe...

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