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Sonntag, 20. November 2016

WKSA 16 - 2. Termin: .... uuuund - Schnitt!

Heute ist schon der Teil 2 des diesjährigen WKSA. Nächsten Sonntag ist schon der erste Advent! 

Zweifel an Schnitt und Stoff haben mich dieses Mal ja nicht geplagt. Pragmatischerweise, und um überhaupt eine Teilnahme noch zu schaffen, habe ich mich für einen geplanten Schnitt nach vorhandenem und dafür vorgesehenen Stoff entschieden:

Dieser gepunktete Viskosetwill von Stoff &Stil lagert schon seit letztem Herbst in meiner Stoffkiste, und wird jetzt verarbeitet. Ich mag die Anfassqualität, der Stoff ist ganz weich, trotzdem griffig, und fällt sehr schön.

Gestern habe ich den Schnitt abgepaust: 

Der Schnitt ("Pussy Bow" aus Ottobre /15) hat zwar nicht so viele Teile, aber durch Passe und diverse Kräuselungen Passzeichen ohne Ende. Diesmal ist es mir daher echt schwer gefallen, beim Kopieren immer die richtigen Linien zu verfolgen, und kein Passzeichen zu übersehen. Ob's geklappt hat, zeigt sich dann im weiteren Verlauf dieses Projekts. Ganz schön verflucht habe ich auch das karierte Schnittmusterpapier, das ich mir mal versehentlich gekauft habe. Die Karos machen es beim Kopieren eines Schnittes nicht ungedingt übersichtlicher. Puh!

Es folgte ein längeres Schnittmuster-Tetris:
 
Egal, wie ich die Teile auflegte: Irgendwie war der Stoff entweder 10 cm zu schmal oder 20 cm zu kurz... es passte einfach nicht alles drauf. Problem war das Vorderteil mit angeschnittenem Beleg. Irgendwann habe ich entnervt aufgegeben und den Beleg separat zugeschnitten. So konnte ich schließlich alle Teile ausschneiden.  

Nun grübele ich immer noch, ob ich eine verdeckte Knopfleiste hinbekomme. Die würde ich gern haben, damit keine sichtbaren Knöpfe das ohnehin schon recht unruhige Punktemuster stören. Zum anderen habe ich immer noch keine brauchbare Idee gefunden, wie ich die Knopflochmarkierungen so anbringe, dass ich mit meinem automatischen Knopflochprogramm alle Knopflöcher in einer Reihe nähe. Dass das Automatikprogramm immer ein paar Stiche in die "falsche" Richtung (nämlich nach vorn) näht, bevor das eigentliche Knopfloch genäht wird, verwirrt mich total. Und wenn die Knopflöcher hässlich werden, ist die ganze Bluse hin. 

Frau Küstensocke hat mir netterweise schon einen "Knopflochservice" angeboten. Vielleicht komme ich darauf zurück, oder aber es erweist sich der Versuch einer versteckten Knopflochblende als erfolgreich. Das muss ich mal in Ruhe ausbrüten, denn mein Instinkt sagt mir, dass noch mehr Stoff vielleicht zu schwer werden könnte.


Eine Knopfauswahl habe ich immerhin schon in petto. Eigentlich machen sich Knöpfe doch ganz gut. Welche würdet ihr wählen? Die oberen beiden Modelle wären eigentlich ja zu schade, um sie hinter einer Knopfleiste zu verstecken.

Ein weiterer Gedanke, mit dem ich mich herumschlage, ist wieder mal die Schluppe. Immerhin habe ich der Anleitung schon mal entnommen, dass die Schluppe gedoppelt wird. Das Gebastel, das ich bei meiner Schirmchenbluse hatte (mit Rollsaum säumen, handrollieren, doppelt zuschneiden...) wird bei diesem Modell hoffentlich entfallen.

 Nachher wird im Rahmen meiner wöchentlichen Bügelaktion die Einlagen aufbügeln, und vielleicht schon mal mit der Ovi loslegen.

Wir sehen uns wieder am 4.12 - ich bin gespannt, wie es bei euch weitergeht! Hier <klick> geht es zu den Modellen der anderen Teilnehmerinnen

Donnerstag, 17. November 2016

WKSA 2016 - ich mache doch noch mit!

Obwohl ich gerade erfolgreich einen weiteren Angstgegner in Form einer Bleistifthose bezwungen habe, leide ich unter einer Nähblockade.

Die Stoffbox ist prall gefüllt, es gibt so einige schöne Schnitte auf dem Nähplan, aber momentan kann ich mich nicht so recht aufrappeln.

Frau Vigeliensch hat mich aber doch überzeugt, beim WKSA mitzumachen, und weil ich ein braves Mädchen bin, bin ich dabei.

Allerdings brauche ich in diesem Jahr kein Kleid. Eher Hosen und Shirts. Aber die sind ja nicht besonders festlich...

Erst mal nehme ich euch mit auf einen Ausflug in die letzten Jahre:
Hier ist mein gern getragenes Modell vom letzten Jahr nach einem Burda-Schnitt:

Den Schnitt werde ich - mit einem modifizierten Oberteil - auf jeden Fall noch mal für ein Sommerkleid verwenden. Ich mag ihn sehr gern.

Im Jahr davor habe ich einen Rock aus Paillettenstoff genäht:

Den mag ich gern leiden, allerdings ist er so sehr festlich, dass ich ihn bisher nicht oft tragen konnte.

Und 2013 habe ich ein Kleid zur Weihnachtsbluse umfunktioniert.
Auch diese mag ich gern, trage sie aber ebenfalls selten, weil der schimmernde Stoff und der ausgefallene Schnitt sie ebenfalls sehr festlich scheinen lassen.

Daher mein Plan für dieses Jahr: Etwas Alltagstaugliches nähen.
Nämlich diese Bluse hier:

Aus diesem Stoff:

Keine Seide, wie in der Anleitung angegeben, sondern ein Viskosegemisch von Stoff&Stil, das ich schon im letzten Herbst genau für dieses Projekt gekauft habe. Ich hoffe, der Stoff ist nicht zu schwer für die Schleife.

Allerdings würde ich gerne eine verdeckte Knopfleiste konstruieren, da sichtbare Knöpfe meiner Meinung nach die cleane Erscheinung der Bluse zerstören würden (und ich immer noch unter Knopflochphobie leide) . Mal sehn, wie ich das schnittechnisch löse.

Kurz entschlossen wird also am Wochenende der Schnitt abgepaust und zugeschnitten. Und dann - schauma weiter. Mit dem Zeitplan sollte ich hoffentlich keine Probleme bekommen, noch ist ja ordentlich Zeit bis zur Endpräsentation. Allerdings ist die Vorweihnachtszeit ja traditionell immer voll gepackt.

Schön, dass ich mit dabei bin beim WKSA 2016 - ich freue mich schon mitzuerleben, wie unser aller Werke gedeihen!


Dienstag, 1. Dezember 2015

Weihnachtskartenbastelei


Ich freue mich jedes Jahr wie ein Schneekönig über Weihnachtspost. Die Karten werden alle aufgereiht oder in den Weihnachtsbaum gestellt und bleiben dort bis Januar oder noch länger. Wann bekommt man heutzutage schon noch "richtige" Post?

Besonders freue ich mich, wenn die Weihnachtspost auch noch selbst gebastelt ist.
Und weil ich denke, dass sich andere genauso freuen, bastele ich auch in diesem Jahr meine Weihnachtskarten selbst.


Dies ist meine Kreation vom vergangenen Jahr:

Dieses Jahr habe ich mich von diesem Blog inspirieren lassen - die Weihnachtskarten mit Pfeifenputzerdraht fand ich einfach zu niedlich.


Pfeifenputzer (oder Chenilledraht) habe ich gleich Anfang des Jahres besorgt. Die Drahtabschnitte habe ich jeweils halbiert und zu den Tannenbäumchen gebogen. Denn eigentlich war der Plan, gleich im Januar die Weihnachtskarten 2015 zu basteln. Aber es kam ganz anders...


Ein erster Versuch, die Bäumchen mit normalem Bastelkleber auf die vorbereiteten Karten zu kleben, ergab eine große Schweinerei, und die Bäumchen wollten nicht kleben. Darauf wanderte alles Zubehör erst mal in die große Kiste, um vergangene Woche wieder hervorgeholt zu werden.



Diesmal aktivierte ich die Heißklebepistole - und siehe da, DAS hält!

Allerdings musste ich lernen, dass HEISSkleber so heißt, weil er wirklich HEISS ist. Ein paar Mal hab ich mir beim Festdrücken der Bäumchen auf die Karte ordentlich die Finger verbrannt...

Noch mit ein paar Goldsternchen verziert, und mit Goldstift Weihnachtsgrüße daraufgeschrieben.

Und nun sind sie fertig - meine Weihnachtskarten 2015:

Linkparty:
Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT, Crealopee, Weihnachtszauber 2015

Dienstag, 23. Dezember 2014

Kreativ 2015



Beim heutigen Creadienstag geht mir diesmal nicht um mein aktuelles Projekt (das ist immer noch der Poncho, es fehlen noch 30 cm...), sondern um den Blick nach vorn.

Diesen Comic hatte ich vergangenen Freitag auf meinem Tageskalender von Martin Perscheid:
Wir wollen doch hoffen, dass sich das nicht bewahrheitet. Sicherheitshalber habe ich mich aber schon ein bisschen eingedeckt für folgende Projekte aus meiner persönlichen Kreativwunschliste 2015:
 
Auf dem Foto zu sehen:
  • Grüner Filz für ein Weihnachtsdekoexperiment (erst für nächstes Jahr... Früher Vogel und so!)
  • Grüne Pfeifenputzer ("Biegeplüsch" heißt das heutzutage, was für ein schönes Wort! ) für meine selbstgemachten Weihnachtskarten 2015
  • Blauen Taft als Futter für Jacke, Rock & Co.
  • Fimo zum Knöpfemachen








Dazu habe ich im Wollgeschäft meines Vertrauens zugeschlagen:

  •  Naturfarbene Lace Paillettes von Lana Grossa - das wird ein Frühlingspullover mit Zopfmuster  
        und
  • Olympia Gold von Magdalena Neuner - für eine Mütze.








In meiner Stoffkiste soll auch wieder Bewegung entstehen (der nächste Stoffmarkt-Termin kommt bestimmt!): 




Stoffe für Blusen, Kleider, T-Shirts, Rock und Hose sind hier gelagert.

Außerdem habe ich schon Vorarbeit geleistet für eine Patchworkdecke: 

Hier gibt es eine Deadline, da ich sie im Februar meiner Freundin zum Geburtstag schenken will. Ich sollte wohl mal damit anfangen...

Soviel zu den konkreten Projekten.

Auf meiner Wunschliste stehen dazu noch
  • eine Schiebermütze aus Cord, möglichst noch vor dem Frühling!
  • ein Etui für mein Stricknadelsammelsurium
  • gehäkelte Schneeflocken für die nächste Weihnachtsdeko
  • und dann hab ich in einer Filati - Zeitschrift so eine tolle rote Jacke gesehen, die muss ich mir auch UNBEDINGT stricken...
  • und und und...
Ich kann's kaum abwarten, die Projekte zu starten - und natürlich hier zu präsentieren. Es juckt mich richtig in den Fingern! Ihr kennt das sicher. Gut, dass jetzt erst mal die Feiertage ins Haus stehen, sicher findet sich der eine oder andere ruhige Moment, in dem ich schon mal loswerkeln kann. Schade, dass auch das neue Jahr nur 365 Tage
hat...

Trotzdem - oder genau deshalb - wünsche ich allen Mitbloggern, Bastlern und Lesern 

ein gesundes und kreatives 2015!

Frohe Weihnachten!

Dienstag, 9. Dezember 2014

Lesemonster-Resteverwertung: Weihnachtskarten "Sterne" - mit Anleitung

Es ist wieder Creadienstag!
Heute geht's ans Basteln von Weihnachtskarten mit Sternmotiv, sozusagen als Resteverwertung.

Als kleine Beigabe zu den Weihnachtsgeschenken für meine lieben Freunde habe ich kürzlich diese süßen Lesemonster gebastelt, und davon noch so viele schöne Dreiecks-Schnipsel übrigbehalten, die ich nicht entsorgen mochte.

Die Form schreit geradezu, Sterne daraus zu machen. Allerdings musste ich einige Zeit tüfteln, bis ich raushatte, dass man aus Dreiecken mit rechtem Winkel keinen Stern bauen kann - vielleicht hätte ich seinerzeit in Geometrie besser aufpassen sollen.

Egal - Versuch macht kluch, so habe ich schließlich die Schnipsel zu gleichschenkligen Dreiecken beschnitten, und dann kam ich beim Probelegen zu dem gewünschten Ergebnis.


 Ich habe mir wieder mal eine Hilfsschablone gebaut, damit die Sternenzacken halbwegs gleichmäßig auf der Karte plaziert werden können, und die Position der Ecken auf dem Karton angezeichnet.





Die ersten drei Zacken habe ich so aufgeklebt, dass ich immer eine Markierung zwischendrin ausgelassen habe:



Dann die anderen drei Zacken nach dem gleichen Schema aufkleben (meine Schwäche: den Kleber so auf die Spitze plazieren, dass alles ordendlich festgeklebt ist, aber kein Kleber rausquillt...), kleiner Gruß drauf - und fertig:


Dies ist meine Kollektion aus der Resteverwertung:




Ich finde es immer wieder spannend, wie unterschiedlich die einzelnen Karten durch die verschiedenen Papiere und die Kartonfarben wirken. Zwar habe ich keine klassischen "Weihnachtspapiere" verwendet, aber ich finde die Karten gerade deshalb sehr schön. Und die Erinnerung an Kindertage und Weihnachtsbasteleien mit Transparentpapier und Goldfolie - herrlich!
Nun ran an die Weihnachtspost!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Weihnachtskleid wird Weihnachtsbluse - Versuch macht kluch...

Heute zeige ich euch mein erses Teil aus der Weihnachskollektion - ich werde es bei der Firmenweihnachtsfeier einweihen.

Vergangenes Jahr habe ich mich in dieses Kleid aus der Burda verliebt:

Foto: Burda, s. Link im Text
 http://www.burdastyle.de/burda-style/damen/kleid-schleife-shirtkleider_pid_1099_9813.html

Rot ist genau meine Farbe, und der Schnitt schien mir als blutige Nähanfängerin, die ich damals noch war, machbar. 



Im Stoffladen meines Vertrauens riet man mir zu Viskosejersey in Braun mit bunten Paisleys. Die Verkäuferin gab mir den Tipp, den Stoff an den Vorderteilen für die Schleife zu doppeln - ein sehr wichtiger Hinweis. Den Jersey habe ich zwar gekauft, aber dann doch ein drapiertes Kleid daraus gemacht.
Auf dem nächsten Stoffmarkt habe ich mich dann von einer freundlichen Verkäuferin beraten lassen. Seide war mir - auf die Gefahr hin, dass ich den Schnitt vermassele - zu teuer. Vergleichbaren Stoff in rot gab es ebenfalls nicht.

Also entschied ich mich für diese schöne Seidenviskose:

Ein herrlicher, weicher Stoff, der schön glänzt, nicht knittert und sich zwar glitschig anfasst aber super nähen lässt, wie sich später herausstellen sollte.

Da dieser Stoff jedoch nicht durchgefärbt ist, musste ich die beiden oberen Vorderteile mit dem angeschnittenen Schleifenband doppeln - und damit nahm ein Teil des Dramas seinen Lauf.

So sah das Ganze dann aus:
  • Die Schleife wurde sehr schwer und die Bänder waren viel zu lang und zu breit. Also kürzen und schmäler nähen. Soweit kein Problem.
  • Der Stoff ist, wie gesagt, glitschig. Die Schleife hielt nicht und löste sich dauernd. Schließlich musste ich mir mit einem Ring von Bijou Brigitte behelfen, der mit einem Gummizug versehen ist. Dieser fungierte als Schalhalter.
  • Der Ausschnitt ist VIEL zu tief. Es musste ein Shirt her, das ich unter dem Kleid tragen konnte - und obwohl Beerentöne gerade in sind, war es nicht einfach, das Passende zu finden. Und damit war der Effekt des Schleifenausschnitts leider dahin.
  • Der Schnitt sieht an mir aus wie ein Sack. Er ist wohl für gerade gebaute Frauen gedacht - leider war mir das nicht bewusst, und auch im Burdaheft nicht beschrieben.

Somit trug ich dieses Kleid nur ein Mal und dann nie wieder.

Da der Stoff aber soo schön ist, fasste ich den Plan, es bei Gelegenheit mal umzuarbeiten.

Und diese Gelegenheit war jetzt.
Da das Kleid so sackartig saß, war mein Gedanke, es zu einer Bluse zu kürzen (im gleichen Burdaheft war aus dem gleichen Schitt eine Bluse aus Chiffon genäht, die mir auch sehr gut gefiel).
Kürzen allein hilft allerdings nicht gegen den Riesenausschnitt, und so musste eine Lösung her für die Bindebänder.

Ich habe hin- und hergetüftelt und schließlich ein Band abgeschnitten und versäubert. Das zweite habe ich zu einem assymmetrischen Ausschnitt zur Seite genommen und nach unten umgeschlagen. Dort verschwindet es im - gekürzten - Saum, der an der Stelle etwas hochgerafft wird.
Die zu langen Ärmel habe ich ebenfalls gekürzt und mit Manschetten versehen, die mit Knopfschlaufen geschlossen werden.
Insgesamt waren es zwar nur ein paar Nähte, die für die Änderungen gesetzt werden mussten, aber der Weg dorthin war langwierig. Allein die Manschetten haben mich einen Vormittag gekostet.
Aber egal - ich bin mit dem Ergebnis SEHR zufrieden:
Kein Vergleich zum Ausgangsmodell!
Die Bluse endet nun auf der Hüfte, fällt hinten schön locker und sieht super aus zu einer schmalen Hose.





















Nun kann Weihnachten kommen!
Zum MeMadeMittwoch geht's hier: http://memademittwoch.blogspot.de/

Sonntag, 23. November 2014

Lichterkette mit 3D-Sternen - Anleitung / Tutorial

Nun ist es wieder an der Zeit, die Kisten mit der Adventsdeko hervorzuholen und das Heim so richtig schön "hyggelig" zu gestalten. 

 
Für mich gehört seit Jahren meine Sternenlichterkette dazu, die ich mir einmal selbst gebastelt habe. Leider sind einige Sterne inzwischen ziemlich "ausgenudelt und halten nicht mehr gut auf den Lichterkettenkerzen, oder sind von der Lagerung zerdrückt. Zeit, einmal Ersatz zu produzieren - und gleichzeitig mit einer Anleitung andere nette Mitmenschen zu erfreuen - zum
Beispiel beim 
Creadienstag www.creadienstag.de.

Man nehme
- Papier für die Sterne (ich habe Aquarellpapier verwendet, da dies sehr fest ist. Festes Transparentpapier oder Pergament geht auch, wichtig ist, dass das Papier nicht zu dick ist, damit die Sterne auch beleuchtet werden)
- Bleistift (ggf Radiergummi...)
- Zirkel
- Lineal
- Cuttermesser oder Schere
- Falzbein, falls vorhanden
- Schneidematte
- Klebstoff
- nach Wunsch Wasserfarben

Als erstes malt man mit dem Zirkel einen Kreis von 6cm Durchmesser und trägt mit dem Radius am Rand des gezeichneten Kreises 6 Segmente ab (linke Skizze). 
Die gegenüberliegenden Punkte werden dann durch die Kreismitte miteinander verbunden: 1 mit 4, 2 mit 5, 3 mit 6 (rechte Skizze).
Der Radius kann theoretisch frei gewählt werden. Mit 6 cm Radius haben die Sterne jedoch meiner Meinung eine ideale Größe, um fest auf der Lichterkette aufgesteckt zu werden. 

Nun werden die Sternenspitzen eingezeichnet - die Punkte werden wie folgt verbunden: 
1 mit 3, 2 mit 4, 3 mit 5, 4 mit 6, 5 mit 1, 6 mit 2. Es entsteht ein Muster wie auf der folgenden linken Skizze.
 Dann benötigt man noch eine Hilfslinie (rot in der rechten Skizze - vom der Kreismitte nach außen).
 

"In echt" sieht das Ganze dann so aus - die farbigen Linien ergeben die Vorlage für den ersten Stern. 

 Ich habe diesen dann ausgeschnitten und die Kontur als Vorlage für die weiteren Sterne benutzt - dies ergibt dann einen Vorlagebogen.
  Für einen 3D-Stern benötigt man 2 Hälften - beachtet dies, damit ihr nicht zu wenige Sternhälften anfertigt :)
 Ich habe dann das Papier auf der Rückseite noch mit Wasserfarben bemalt, um schön farbige Sterne zu erhalten. Wer schon farbiges Papier verwendet, kann sich diesen Schritt sparen.










Alle Sterne ausschneiden - und nun geht's ans Falten.
Als erstes werden die Spitzen zur Mitte der farbigen Seite (nicht die Seite mit den Zeichenlinien) hin gefaltet.

 Dann wird die ganze Raute zur anderen Seite hin gefaltet, wie oben auf dem rechten Bild gezeigt.

Et voilá - 2 Sternhälften fertig.

 Jetzt kommt der Kleber zum Einsatz: Auf die Spitzen einen Tropfen Kleber geben. Wie üblich - nicht zu viel :)
Beim Zusammensetzen der beiden Sternhälften darauf achten, dass die Schlitze versetzt zueinander sitzen und nicht übereinander - durch die Schlitze werden später die Lichterkettenkerzen eingesteckt.

 Alle Spitzen andrücken, überstehende Eckchen abschneiden (ich jedenfalls arbeite nicht so exakt, dass nirgends etwas übersteht...) - und fertig ist der erste Stern.

Ich habe diesmal nur drei gemacht, aber das ging mir so flugs von der Hand, dass ich sicher noch ein paar weitere bauen werde.

Jetzt nur noch vorsichtig die Lichterkette einstecken - und fertig ist schön...

 Viel Spaß beim Nachbasteln - postet doch Eure Ergebnisse auch!