Posts mit dem Label Teststrick werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Teststrick werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 31. Juli 2018

Sonne auf den Nadeln: Lacebine (Teststrick)

Anfang Juni gab es einen Aufruf zum Teststrick von einer lieben Strickbekannten Sabine.
Sie hatte ihre erste Anleitung entworfen - ein Sommertop mit einem Spitzenmuster: Die Lacebine.
Und ich durfte die Anleitung mit testen!

Für den Teststrick habe ich mir trotz Wolldiät einen Wunsch erfüllt: Die Garne Kinu und Shio von Itoyarns hatte sich schon bewährt beim Pullover Besjes, mein Wunsch war aber die Farbe Persimmon. Ist das nicht eine super Sommerfarbe?

Ich habe beide Garne zusammengewickelt zu einem Knäuel, damit die Konen, auf denen das Garn geliefert wird, beim Abstricken nicht aneinanderklappern. So stricken sich beide Garne schön gleichmäßig ab.

Und hier ist sie, die Lacebine:
Es ist ein ganz luftiges Top mit einem großzügigen V-Ausschnitt, Ärmeln im Lochmuster und einer Lochmusterborte an den Seiten.


Das Top fällt schön locker, ideal für die zur Zeit herrschenden Temperaturen - es ist wunderbar luftig, und trotzdem ist man gut angezogen.

Wenn es etwas kühler ist, passt auch ein Trägertop gut drunter.

Für meine Lacebine in Größe L habe ich gerade mal je zwei Konen Kinu und Shio verbraucht. Die Garnkombination - Bourretteseide und hauchfeine Merino - ist ideal für Sommerkleidung, sie ergibt ein leichtes Gestrickt, das dennoch einen schönen Griff ergibt.
Gestrickt habe ich mit meinen HiyaHiya Sharp Nadeln Stärke 3. Damit ist das Stricken natürlich eine Fleißarbeit - das Ergebnis allerdings lohnt sich!

Die fertige Anleitung ist nicht unbedingt etwas für Anfänger, man sollte schon einmal ein Lacemuster und einen Top-Down-Raglan gestrickt haben, sonst tut man sich vermutlich schwer mit der Konstruktion.
Hier geht es zur Anleitung bei Ravelry.

Verlinkt zu
Creadienstag
Maschenfein - auf den Nadeln Juli


Montag, 25. Juni 2018

Bobbelicious Stricken - Teststrick für Frau Feinmotorik

[Dieser Beitrag enthält Werbung - die Anleitung wurde mir zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt] 

Dieses Jahr ist mein Teststrickjahr!

Es ist so großartig, bei wie vielen Test- und sogar Modellstricks ich dieses Jahr teilnehmen durfte (und darf), und es macht mir einen Riesenspaß, Anleitungen zu prüfen und mit Korrekturen oder Anmerkungen zu versehen!

Anfang des Jahres rief Frau Feinmotorik auf zum Test- und Modellstrick aus Farbverlaufsgarnen. Worum es genau ging, durfte sie zu dem Zeitpunkt noch nicht verraten, und so war das ganze Projekt mit einer geheimnisvollen Aura umweht. Wir Tester bekamen strenge Auflagen über unsere Geheimhaltungspflichten, und genaue Anweisungen, wie und ob unsere Fortschritte in den sozialen Medien geteilt werden durften. Alles unheimlich heimlich - Wie aufregend! Im Verlauf des Teststricks wurde dann ersichtlich, dass es sich um mehrere verschiedene Projekte – Tücher, Schals, Stolas, Ponchos – handelte , und der Verdacht kam auf, dass es sich wohl um ein Buchprojekt handeln könnte.

Und tatsächlich – es ist ein Buch, und zwar dieses hier:
Buch Bobbelicious Stricken
Quelle:EMF-Verlag
Bobbelicious stricken – Kleidung, Tücher und mehr mit Farbverlaufsgarnen - hier hat Frau Feinmotorik mehr dazu geschrieben <klick>
Darin gibt es 19 Modelle für Anfänger und Fortgeschrittene, und für eines davon - nämlich das Modell "Let it Go" - durfte ich die Anleitung testen!
Und jetzt darf ich auch endlich von dem Ergebnis berichten. Der Teststrick startete schon im Januar - ein halbes Jahr musste ich also Stillschweigen bewahren.

Ich muss gestehen:Bisher hatte ich mit Verlaufsgarnen noch überhaupt keine Berührung. Der Hype, den manche Strickerinnen um "Bobbel" machen, erschließt sich mir nicht (was damit zu tun haben kann, dass ich hauptsächlich Kleidung stricke und mir diese mit Farbverläufen nicht vorstellen kann). Viele Farbstellungen finde ich genau so gewöhnungsbedürftig wie das Wort "Bobbel" an sic.
Was für eine gute Gelegenheit, sich den eigenen Vorurteilen zu stellen und sich auf etwas Neues einzulassen!

Für "Let it Go" benötigt man ein Knäuel mit etwa 800 m. So zog ein Wooly Hug in der Farbe "Feuerstein" bei mir ein.
Wollknäuel in rosa-weiß-grau
Und schon ergab sich die erste Überraschung: trotz 50% Poly-Anteil ist das Garn ganz weich und fasst sich schön an, überhaupt nicht "schwitzig" wie ich es bisher von Garnen mit so hohem Anteil an Kunstfasern kannte. 

Es wurde eifrig losgestrickt. Toll, dass man bei Tüchern nicht unbedingt eine Maschenprobe braucht! 
Ein bisschen war dieser Test wie ein Mystery-KAL - man hat zwar die Anleitung, aber ja noch keine Bilder des fertigen Teils, das einem bei der Orientierung hilft. 
Die gut und klar geschriebene Anleitung und - hurra! - das Chart für das Lochmuster ließen mich trotzdem schnell vorankommen. 
Mit dem Lacemuster hatte ich allerdings meine üblichen Startschwierigkeiten. Die Anleitung hat nicht umsonst 2 von drei "Bobbeln", ist also für Anfänger nicht unbeding geeignet. 
Abhilfe für mein Musterproblem schafften schließlich Maschenmarkierer, die ich jeweils zwischen die Rapporte setzte - ab da lief es wie geschmiert. 

Und so fieberte ich - wie wohl viele andere Bobbelstrickerinnen auch - dem nächsten Knoten entgegen - von Rosa zu kräftigem Pink nach Weiß und schließlich Grau, einschließlich der dazwischen liegenden Schattierungen. Einen Knoten pro Abend schaffen, das war mein Ziel, während ich an dem Tuch strickte.

Und so ist es nun fertig - bei den aktuell herrschenden Temperaturen kann man "Let it Go" immer noch herrlich um den Hals tragen.
Und ich muss sagen, ich finde Farbverlauf in seinen Schattierungen durchaus ansprechend (aber es sind ja auch meine momentanen Lieblingsfarben darin enthalten).

Auch die Größe finde ich genau richtig geraten. Man könnte es natürlich auch mit einem größeren Bobbel stricken, aber mit meinen knapp 2m Spannweite an der oberen, geraden Kante, ist es für mich genau richtig als sommerliches Dreieckstuch. 

Das  Buch im EMF-Verlag erschienen und ab heute im Buchhandel erhältlich.
Zum Erscheinungstermin verlost Frau Feinmotorik übrigens ganz luxuriöse Bobbel - hier gibt es alle notwendigen Infos!

Verlinkt zu 
Creadienstag
Dienstagsdinge
Maschenfein - auf den Nadeln Juli

Dienstag, 22. Mai 2018

Tira - Sommertop - Stricken mit allen Schikanen (Teststrick und Testbericht Addi Sockenwunder)


Ende April gab es bei der lieben Sandra vom Team Maschenfein auf Instagram immer wieder Vorschaubilder für ihr neues Projekt aus Pascuali Nepal - dem Tira-Top.
Als zum Teststrick aufgerufen wurde, habe ich ganz laut HIER geschrien, denn Sandras Anleitungen sind immer klasse, und Nepal von Pascuali wollte ich auch immer schon verstricken.
Nepal ist ein Garn aus 60% Baumwolle, 28% Leinen und 12% Brennessel - damit ist es zum einen sehr leicht und angenehm für den Sommer, zum anderen vegan.
Die Farbwahl war schnell getroffen, obwohl es Nepal in vielen schönen Farben gibt: anders als meine übliche Farbwahl blau-weiß oder rot-weiß entschied ich mich diesmal für weiß als Hauptfarbe und steingrau als Kontrast.
Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal ein Restknäuel von einer Strickfreundin zum Ausprobieren bekommen, mit dem ich die Maschenprobe stricken konnte. So konnte es gleich losgehen, nachdem das Garn geliefert und gewickelt war. (Ich habe mir kürzlich übrigens eine Schirmhaspel zugelegt, damit ist das Wickeln von Strängen nun die wahre Freude. Aber dazu später einmal.)

Dennoch hatte ich aufgrund eines vorübergehenden Teststaus die rote Laterne unter den Testern - fast täglich gab es fertige Tiras zu sehen, und ich kam nicht so recht vorwärts. Was aber nicht ander Anleitung und deren Verständlichkeit lag, sondern an dem besagten Projektstau, unter anderem verursacht durch mein Insa-Top.
Pascuali Nepal
Nachdem der Stau aufgelöst war, ging es mit Hochdruck weiter bei Tira.
Das Top wird in einem Stück von oben nach unten gestrickt, es hat einen sehr schönen, nicht zu tiefen V-Ausschnitt. Tira ist das portugiesische Wort für Streifen - und so hat das Top eine witzige Schulterpasse mit dünnen Streifen, im Gegensatz zu den Blockstreifen am Körper. Streifen gehen bei mir ja ohnehin IMMER.
Das Quietscheentchen war natürlich auch wieder dabei!
Durch die Oversize-Form braucht das Top keine Ärmel, es werden lediglich Bündchen angestrickt.
Hier habe ich ganz tief in die Trickkiste gegriffen und mein Addi Sockenwunder ausprobiert. Das war Bestandteil der Wundertüte, die ich bei meinem Besuch der H+H am Addi-Stand geschenkt bekommen habe.

Exkurs: Das Sockenwunder
So richtig warm sind wir bei meinem kurzen Teststricken am Stand nicht geworden, jetzt bekam das Sockenwunder eine echte Chance:
Das Sockenwunder ist eine ganz kurze Rundstricknadel, mit einer kürzeren und einer längeren Nadel. Man kann damit kleine Durchmesser (Socken oder eben Ärmel oder Ärmelbündchen) in der Runde stricken und spart sich damit das Nadelspiel.
Allerdings muss man sich erst einmal aneinander gewöhnen. Die kürzere Nadel ist die "Arbeitsnadel" und soll von Rechtshändern rechts geführt werden. Beim ersten Ärmelbündchen war die Handhabe extrem fummelig, wie ich fand. Beim zweiten allerdings hatten wir uns aneinander gewöhnt, und das Stricken von kraus rechten Runden lief recht flüssig. Qualvoll allerdings fand ich nach wie vor das Aufnehmen der Maschen, und noch mehr das Abketten - da ich an die spitzen Nadeln von HiyaHiya Sharp gewöhnt bin, finde ich die Spitzen des normalen Sockenwunders zu stumpf, ich neige dann dazu, sehr locker zu stricken. Addi plant allerdings ein Sockenwunder mit Lace-Spitzen - mit dem könnte ich sicher Freundschaft schließen.

Eine Chance bekommt das Sockenwunder noch bei einem Paar Socken - ich werde weiter berichten. Insbesondere interessiert es mich, ob man Ferse und Spitze auch mit der Wundernadel stricken kann?

Aber zurück zum Tira-Top:
Nach einer Woche konzentrierten Strickens war es fertig.
Vor lauter Ungeduld habe ich es nicht gewaschen, sondern mit einem feuchten Tuch gedämpft - diese Behandlung macht das Garn noch etwas weicher, und sorgt für ein glatteres, gleichmäßigeres Maschenbild.
Und so kann es nun bei den gerade herrschenden sommerlichen Temperaturen getragen werden:


 Es fällt sehr schön locker und ist herrlich luftig. Allen denen, die sich für weiß als Hauptfarbe entscheiden, gebe ich allerdings zu bedenken, dass das Top damit recht transparent wird - ein Top unterm Top kann angeraten sein.

Den Oversize-Effekt finde ich angenehm bemessen, es fällt nicht zu groß aus - aber eben wunderbar leicht und luftig. Besonders gefällt mir allerdings die Idee mit den gestreiften Schultern!

Noch eine Bemerkung zum Garn - Nepal flust ein bisschen beim Wickeln und beim Stricken, hin und wieder hat man kleine "Borsten" im Faden, die vermutlich von den Leinenfasern stammen. Dennoch ist das Garn angenehm weich, überhaupt nicht pieksig, gut verzwirnt und sehr angenehm zu stricken. Es ist sehr pflegeleicht (sogar maschinenwaschbar) und übersteht auch eine Begegnung mit dem Bügeleisen bei mittlerer Hitze problemlos.
Ein ideales Sommergarn also!

Verlinkt bei
Maschenfein - auf den Nadeln Mai
Creadienstag
Stricklust
RUMS

Dienstag, 10. April 2018

Regionale Alpakawolle: Alpaka Strips Triangle (Julia Grau Design)

Immer mehr Strickerinnen machen sich Gedanken über die Herkunft der von ihnen verwendeten Fasern.
Es gibt inzwischen tolle vegane Garnsorten, und auch einige Bestrebungen, tierische Fasern aus regionaler Herkunft zu verspinnen.
Sockenwollhersteller Opal zum Beispiel unterhält das Projekt "Schafpate werden" und unterstützt damit die Wanderschäferei in Süddeutschland.
Schaf und Schäfer betreibt die Schafpatenschaften als Crowdfundingprojekt und legt Wert auf artgerechten Haltung und tierschonende Gewinnung der Wolle.
Und - was ich bisher noch nicht wusste - es gibt sogar Alpakagarne aus deutscher Herstellung. Diese gibt es im Shop von Julia Grau, die die Garne direkt vom Hersteller aus ihrer unmittelbaren Nachbarschaft bezieht. Mehr dazu gibt es hier zu lesen.

Ich war natürlich neugierig auf das Garn und darum sehr glücklich, als ich es im Rahmen eines Teststricks des Tuchs "Alpaca Strips Triangle" ausprobieren durfte.
Schon die Lieferung überzeugt: Das Garn wird in Strängen geliefert, die jeweils mit einer Banderole des Herstellerbetriebs versehen sind. Und es ist SOOO weich!


Schnell waren die vier Stränge zu Knäueln gewickelt, und ich konnte losstricken.
Das Garn strickt sich sehr schön. Mit Nadeln Stärke 4.5 kommt man auch schnell vorwärts, insbesondere am Anfang, wenn die Reihen noch kurz sind.


Die letzten Reihen habe ich auf der abenteuerlichen Zugfahrt von der H+H Köln nach Hause gestrickt, es war sozusagen eine Punktlandung. Ich liebe es, wenn am Ende einer Anleitung vom Garn nur noch ein kleiner Rest übrig ist!


Das fertige Tuch ist riesengroß, an der geraden Seite 1.95 m, und sehr kuschelig. Für ein reines Halstuch ist es für meinen Geschmack zwar zu groß, aber da ich eher ein Frostbüdel bin, ist die Größe als Stola ideal zum Einkuscheln.

Das Muster - kraus rechts im Wechsel mit Halbpatent - ist einfach zu stricken, macht aber optisch einen schönen Eindruck. 

Und das Tollste ist - das Garn ist maschinenwaschbar. Einfach im Wollwaschgang bei 30° mit Wollwaschmittel in die Maschine, trocknen lassen - fertig! Ganz nach meinem Geschmack!

An diesem Kuscheltuch werde ich sicher noch viel Freude haben. Gerade ist ja der Frühling ausgebrochen, aber ich bin sicher, es wird auch noch Mal kälter, so dass das Tuch sicherlich noch oft zum Einsatz kommen wird.

Verlinkt zu
Creadienstag
Maschenfein - auf den Nadeln April
Liebste Maschen





Donnerstag, 22. Februar 2018

Poncho VERSILEA - aus dem neuen Buch von Meine fabelhafte Welt

Das erste Buch der lieben Sandra von Meine fabelhafte Welt , "Sommerlooks stricken" ist gerade im EMF-Verlag erschienen, und nun darf ich endlich von meinem kleinen Beitrag zum Buch berichten!

Ich durfte Teil des Teststricker-Teams sein, und die Anleitung zum Poncho "Versilea" testen.

Das Garn für den Poncho, Lamana Como, habe ich schon einmal verstrickt für meine Loppa-Jacke, und es dabei lieben gelernt: es ist superweich und leicht, und hat mit 120 m auf 25 g eine super Lauflänge für einen fairen Preis. Und die Farbauswahl ist riesig!


Für meinen Test fiel die Wahl nicht schwer, ein dunkelblauer Poncho fehlte in meinem Kleiderschrank, und die Entscheidung fiel für den Farbton Jeans.


Bis die Garnlieferung mit der Anleitung eintraf, wusste ich zwar, dass es um einen Poncho geht, aber nicht, wie genau er aussehen würde. Aber das ist ja das Aufregende bei einem Test!

Der Poncho besteht aus Vorder- und Rückenteil, beide haben am Saum eine wunderschöne Lochmusterborte, die anhand eines Charts gestrickt werden. Wie bei mir üblich bei Lacemustern, dauert es immer ein Weilchen, bis es "sitzt", aber nach ein paar Wiederholungen strickt es sich aus dem Kopf. Komplizierter fand ich, den V-Ausschnitt symmetrisch zu stricken, da musste ich bei den Zunahmereihen sehr genau aufpassen, dass ich nicht zu viele stricke und der Ausschnitt am Ende schief ist.

Ansonsten fand ich die Anleitung, kurz, knapp und klar. Es gibt eine bemaßte Modellskizze zur Orientierung, die die Strickrichtung angibt, und so ist der Poncho eindeutig ein "Nebenbei-" oder "Unterwegsprojekt", das man beim Fernsehen oder in der Bahn stricken kann.

Gut gefällt mir auch die Länge, und das weich Fließende der Form - damit schummelt man sich auch noch das eine oder andere Kilo weg 😊



Auf diesem Foto ist der Poncho zwar etwas verrutscht, dafür sieht man die Lochmusterborte sehr schön:

Hier sieht man das Lochmuster noch einmal etwas genauer:


Abweichend zur Anleitung habe ich den Ausschnitt rundherum noch mit einer Reihe Krebsmaschen umhäkelt. Die Kanten waren mir etwas labberig geraten, und erhalten so noch etwas Stabilität.

Von den 12 Knäueln, die Sandra mir zur Verfügung gestellt hat, habe ich 10.5 benötigt. Mit einem Rest schließe ich vielleicht noch die Seitenkanten, damit der Poncho etwas weniger flattert, wenn man ihn anstelle einer Jacke obendrüber trägt.


Der fertige Poncho ist meiner Meinung nach ein Ganzjahreskleidungsstück - meine Tragefotos sind an einem knackig kalten Tag auf der Seebrücke von Binz entstanden. Ohne Jacke war's zwar ganz schön kalt, aber unter dem Mantel hat mich Versilea beim Spaziergang am Strand hervorragend gewärmt, ohne schwer zu belasten.

Ein paar Urlaubsfotos habe ich für euch auch noch im Gepäck - es war einfach zu herrlich an der Ostsee: 


Schaut mal vorbei bei Meine fabelhafte Welt - hier gibt es die Strick-Kits zu den Modellen aus dem Buch, und ich finde, es sind viele schöne Teile dabei!

Verlinkt zu
RUMS
Liebste Maschen

(Anmerkung: Das Material für den Teststrick wurde mir durch MfW zur Verfügung gestellt - die Meinung zur Anleitung ist jedoch meine eigene. Weitere Vergütung habe ich für den Teststrick nicht erhalten)